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Der Page des Kaisers : Ein Gedicht von der Treue
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Uta sind heut' die Getreu'n, die Lieben,

Weil goldesfeile Creaturen

Die er so gross gemacht, geblieben?

Du überschüttet hast mit Huld;

Wo sind die in der Schlacht bewährten,

All Deines Unglücks einz'ge Schuld

Gepries'nen, tapfren Kampfgefährten,

Sind diese käuflichen Naturen,

Die. was befohlen er, vollbrachten

Die Du um Dich, Herr einer Welt,

Und es sich klug ZU Nutze machten?

Als höfisches Gezücht bestellt.

Die ihm aus seinen Lorbeerkronen

Ein Blättchen um das andre stahlen,

Wo steckt der mächt'ge, goldverbrämte,

Sein lorbeerschweres Haupt zu schonen,

Gesetzegebende Senat?

Um selbst im fremden Schmuck zu strahlen?

Taub für das Recht geworden, lähmte

Die mit ihm durch die Lande eilten,

Er Dich zuerst und dann den Staat.

In Lagern mit ihm Kriegesnoth,

Er, dessen blutesgier'ge Väter

Doch im Pallast das Purpurroth

Den Ludwig schickten aufs Schaffot,

Des schönsten Kaisermantels theilten?

Sonnt sich nun selbst, ein Volksverräther,

"Wo sind des Reiches Kronbeamten,

In der Bourbonen Purpurroth.

Die nie in ihrer Thätigkeit,

Wer soll dem Eidesbrüch'gen glauben:

Wenn's sie gegolten hat, erlahmten,

Der König, oder wir, das Land?

Für sich zu sorgen stets bereit?

Heut' bietet er die falsche Hand,

Wo steckt das kriechende Gewürme,

Das Reich des Kaisers zu berauben,

Das nun zu seinen Schlangen ward?

Des Kaisers, dessen SiegerwafTen

Warum im wüthendsten der Stürme

Glorreich sein Volk und gross geschaffen

Hat es sich nicht um ihn geschaart?

Um morgen sich als neuen Götzen

Doch wohl! der Selbstsucht feile Bürgen -

Den König, den er selbst verbannt,

Umschaarten ihn , ihn zu erwürgen.

Als König wieder einzusetzen

Hätt' es den Cäsar nur verlassen 1

Im allverlass'nen Vaterland.

Schon solcher Undank weckt den Schmerz. .

Was hat Dein König ohne Ruhm

Doch seiner Gegner Banner fassen:

Und ohne Glanz von Dir zu hoffen?

Das brennt wie Säure durch das Herz.

Du hältst den Weg zum Thron ihm offen:

Wenn die Geschichte je Dich tadelt,

Verloren ist das Königthum.

Schwach, Cäsar, Deine Herrschaft heisst:

Du hältst ihm seine Purpurschleppe,

Dann ist's, weil huldvoll Du geadelt

Du trägst ihm seine Krone nach,

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Der Selbstsucht übermüth'gen Geist;)

Sieh vor Dich, ob es auf der Treppe

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