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Noch wollen nicht die Helden glauben
Ein herbstlich kühler Hauch verweht;
An des Gesehirkes schlimmsten Spott:
Zieht er auch trauernd nicht allein,
Man könne ihren Schlachtengott,
Ach sein Gefolge ist gar klein:
Den Weltbezwinger ihnen rauben.
Ein Röslein, das vom Blumenhag
Zur Erd' das starre Aug' gerichtet,
Gar süss hinein lacht in den Tag;
Das oft in siegestrunkner Gluth,
Ein Schmetterling, der nunmehr feiert,
In niemals übertroffiiem Muth
Und liebesmüd gern abenteuert;
Zu hehren Kämpfen sich gelichtet,
Eine Nachtigall, die gern die Nacht
Sieht Manchen in den düstren Klicken
In Sang und Klang zum Tage macht, —■
Den heil'gen Tropfen man ersticken.
Die und noch wen'ge treue Seelen
Sie wagen kaum empor zu seh'n,
Sind es, dio nicht zum Abschied fehlen
Um nicht dem Caesar zu begegnen.
Und, obne Klag' geleitend ihn,
Wer solchen Abschied mag versteh'n,
Fort weiter in die Lande ziehn.
"Wird diese Schaar der Treue segnen! —
Erhöht der Theilnahm' blutend Herz
Sie, die in Schlachten niemals wanken,
Unendlich schon des Abschieds Sehmerz,
Stelin zagend fast und in Gedanken;
Ein Balsam bleibt sie spät'rer Tage:
Vergeblich doch ist was sie sinnen;
Lebt in Erinnerung auf die Klage;
Zwang ist ein fürchterlich Gesez,
Und kann sie nicht die Wunde heilen,
Und Rettung gibt's nicht, wo das Nez
Sie wird den Schmerz sanft lindernd theilcn.
Verrath und schnöder Meineid spinnen;Eins gönnt ihnen der Augenblick:
Da steht die Schaar der Pyramiden,
Sie können theilen sein Geschick.
Zu denen sie mit ihm gedrungen
Sie schauen stumm und schmerzenvoll
Und glorreich, immer unbezwungen,
Empor nach der gesehloss'ncn Pforte
Ihm manche blut'ge Schlacht entschieden.
Woraus der Kaiser treten soll,
Wohl sah sie- Niemand noch im Leben
Abschied zu nehmen von dem Orte,
Unmännlich, memmenhaft erbeben, —
Der seinen Glanz und seine Pracht,
Heut ist, bei Gott, ihr Muth gebrochen,
Ihn selbst sah im Zenith der Macht;
Das Weh wusst' sie zu unterjochen;
Worein sein endlos mächt'ger Geist
Denn dieses Abschieds tiefer Schmerz
Die unterjochte Welt umkreist;
Zermalmet ihr gepanzert Herz.
Wo seines Blickes Allgewalt,
Mit Sonnen in die Wett' gestrahlt;
Der Trennung bange Stunde schlagt;
Die diktatorischen Befehle
Die Treugebliebncn in den Hallen
Lang' waren aller Völker Seele.
Vereinzelt auf und nieder wallen
Im Innersten der Brust bewegt.
Die Macht ist hin, und all' ihr Saus
Den Sommer, der zu Huste geht,
Ist wie ein Traum zerronnen;
Begleiten keine Sprosser mehr;
Ach kleine Wölkchen reichen aus,
Lang vor ihm hat das Sängerheer
Zu decken grosse Sonnen!
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