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Der Page des Kaisers : Ein Gedicht von der Treue
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Da war es Er, der kühn mit starken HändenErfasst das Steuer, mit Gewandtheit leitendDas lecke Staatenschiff zum sichren Strande;Da war es Er, der kräftig vorwärtsschreitendDes Volkes Jammer wusst' zum Heil zu wenden;Der die gelockerten, zcrrissnen BandeNeu knüpft' im Vaterlande;Der eine Welt durchzog in Völkerkriegen,Und so daheim der wüthehden HyäneDes Aufruhrs ausbrach die blutgierigen Zähne;Des Friedens Sieg gesellt den Schlachtensiegen;Da war es Er, der herrlich gross als KaiserDen Ölbaum pflegte und die Lorbeerreiser.

Der in dem Donner grosser Völkerschlachten,

Ernst horchend auf den Pulsschlag der Geschichte,

Verlernt zu horchen auf des Herzens Beben;

Der seinem Volke schuf die Sonnenlichte

Epoche ew'gen Ruhm's; dess stolzes Trachten

Ihm, unter Kön'gen fremdes Siegerleben,

Und Herrlichkeit gegeben;

Sein Volk, kein Volk wird Seine Zeit vergessen

Da Er ein Riese wandelte auf Erden,

Da Staaten Er verschwinden liess und werden,

Da Er, mit einer Thatkraft, ungemessen,

Zu einer Kette Kronenreifen fügte

Und seine Brust mit dieser Kette schmückte.

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