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Der Page des Kaisers : Ein Gedicht von der Treue
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In schweren Kämpfen, blul'gen Bürgerkriegen,

Im Zwiespalt übermiithiger Parteien

"Wich nach und nach der Glanz vom Königthume,

Und sollte nimmer wieder sich erneuen;

Doch schwelgen sollt' das Volk in schönren Siegen

Und steigen unter seinem Kaiserthume

Zu nie erlebtem Ruhme;

Das Volk, das banuend die Erinnerungen

An Heinrich, Ludwig, stolz im Ruhmesdürsten,

Sich abgewendet von ohnmächtigen Fürsten,

Hat eine halbe Welt mit Ihm bezwungen;

Zu einem Pflngstfest war die Welt geladen,

Denn wo er zog, wuchs Lorbeer auf den Pfaden.

Dem Schiffe gleich, das Steuer, Mast verloren,

Und ziellos fortgetrieben wird von Wellen,

Denn allzufern winkt die ersehnte Küste

Und, ach! zu Trümmern muss der Bau zerschellen

So schwankte Frankreich hin, gefühlt von Thoren;

In allen Fugen borst sein Prachtgerüste;

Und Eigennutz - Gelüste,

Nicht halfen bannen sie des Sturmes Toben;

Es galt den Strand, den rettenden, erreichen,

Fahrwasser suchen, dass die Klippen weichen,

Und allen Muth und Manneskraft erproben;

Dann schwebte, wahrend sich die Segel schwellen,

Das Staatsschiff majestätisch durch die Wellen.

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