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Der Page des Kaisers : Ein Gedicht von der Treue
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Sein Geist, Sein Stolz, Sein Ruhm und Seine Grösse,

Zu Seinem Volke Seine ew'ge Liebe,

AVer hat gleich Ihm im Herzen dies getragen?

All' die gewalt'gen, heil'gen, hehren Triebe,

Sein Gleichmuth gen des Schicksals eh'rne Stösse,

Die Ihn nicht lehrten Seinem Ruhm entsagen

Sein Handeln ohne Zagen,

Dies alles lebt im Buche der Geschichte,

Die seinen Namen mit Bewund'rung nennet,

Wenn andre Grössen sie als klein erkennet;

Die Helden der homerischen Gedichte

Rief er zurück ins Leben, Mausoleen

Erbaut' er mit erbeuteten Trophäen.

Wer hat sich je des Purpurs werth erwiesen

Gleich Ihm? Sein Name wird in künft'gen Zeiten,

Wenn Tausende von andren Namen fallen,

Glorreiches und Gigantisches bedeuten,

Und in Gesängen bleibt er laut gepriesen, ,

Bestimmt, durch der Geschichte ew'ge Hallen

Ein Meteor zu wallen.

Ein Plammenstral war in die dunklen Tiefen

Der Wissenschaft sein Forschergeist gedrungen,

Dass Griffel, Leier, Stein in Huldigungen

Gleich Aar und Schwert Ihn ihren Caesar riefen;

Die Todesfackel und die Wissensleuchte

Trug Er, der das Gewagteste erreichte.

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