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Der Page des Kaisers : Ein Gedicht von der Treue
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So ward von diesen unfehlbaren Lenkern,

Die Ihn auf Helena verbannt, sein Leben,

Indem sie seinem Volke es genommen,

Der ganzen Menschheit zum Geschenk gegeben:

Solch schönes Erbe dankt er seinen Henkern:

Er ist zu seines Ruhmes schönstem Frommen

Ums Vaterland gekommen,

Der Erdball ist sein Heimatland geworden;

Denn seit er litt auf Englands Inselwüste

Preis't, wer ihn nennt, ihn auf sibir'scher Küste

Und auf des Südens sonnverbrannten Borden.

"Wie unter Juden Christ, hat unter Britten

Er nicht als Franzmann, doch als Menscli gelitten.

Süss lächelten in seinem einz'gen Sohne,

Dem Kön'ge Roms, in diesem Heldensprossen,

Den Völkern Frankreichs ruhmerfüllte Tage.

Was aber hatte das Geschick beschlossen?

Die Hoffnungen auf eine Kaiserkrone

Verklangen leis in eine Todtenklage;

Und mit dem Sarkophage,

Der seinen Leichnam' barg, wollt' man versenken

In ew'ge Nacht all die Erinnerungen

An ein Geschlecht, das sich emporgeschwungen

Zu ewigem, geschichtlichem Gedenken;

Ein neu Gestirn, so üb'raus herrlich funkelnd,

Und alter Sterne Glanz zu Nacht verdunkelnd.

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