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Der Page des Kaisers : Ein Gedicht von der Treue
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Ein Name aber wird vor allen glänzen

Und nicht Sein Volk allein ihn preisend nennen

Denn Grosses, das der ganzen Menschheit Eigen,

Muss, stammt es aus dem Ost, der West erkennen,

Muss schmücken man mit immergrünen Kränzen,

Und jede Zeit in ehrerbiet'gem Schweigen

Muss sich vor ihm verneigen

0 dieser Eine Name trägt vor allen,

Die je man nannte, der Vollendung Zeichen,

Und wird sein Ruhm, dem keiner zu vergleichen

In Dythyramben durch Aeonen hallen,

Und jedes Volk wird stolz Ihn anerkennen,

Nur schamerröthend Ihn der Britte nennen.

0 dieser Eine Held auf einer wüsten,

Verlassiien Insel hat in Feindesannen,

Verrathen und verkauft, verröcheln müssen;

Es weckte Volksneid schnödes Mordgelüsten,

Für Grosses haben Mäkler kein Erbarmen

Und Krämer haben leider kein Gewissen.

Wenn Er nur war gerissen

Vom Herzen seines Volkes, das zu Thaten

In Glanz und Siegen Er geführt im Fluge,

Dann fand man sich nach schlaubesprochnem Truge

Feinlistig ab mit klügelndem Berathen;

Ist Er nicht mehr, so dachten diese Kleinen,

Dann werden wir, die Zwerge, Riesen scheinen.