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Chronik der Stadt Düren : mit 12 Holzschnitten und einem lithographierten Stadtplan
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dunkelte und er bei Leipzig geschlagen war, retirirte erdem Rheine zu, weshalb im Jahre 1813 auch die FestungJülich in gehörigen Vertheidigungszustand gesetzt wurde.Zum Festungsbau wurden Düren und die umliegenden Dör-fer herangezogen, vorzüglich durch Lieferungen und Bei-fahren des Holzes für Palissaden aus den Forsten vonNörvenich und Gürzenich. So musste unter anderm Düren300 Klafter, Arnoldsweiler 30 Klafter, Ellen 25 KlafterHolz liefern. Zur Verproviantirung der Garnison zu Jü-lich (aus 2500 Mann bestehend) lieferte der Kanton Düren1125 Ctr. Weizen, 1342 Ctr. Mengsei, nämlich \ Weizen-und J / 4 Roggenmehl, 1000 Ctr. trockenes Gemüse, 125 Ctr.frisches Fleisch, 851 Ctr. Stroh, 1054 Ctr. Hafer, 46 Ctr.Reis, 15 Ctr. Salz, 456 Ctr. gesalzenes Ochsenfleisch, 70Ctr. geräucherten Speck, 84 Hektoliter Wein, ~ ;,, Bleichart,24 Hektoliter Branntwein, 91 Hektoliter Essig (Forts, d. Mat.S. 721). Unter dem 24. Nov. 1813 wurde in unserer Stadtein Militair-Spital eingerichtet, zu dessen Verwaltung einKomite eingesetzt wurde. Am 25. November kamen schonKranke dahin und am 1 .Dez. weitere Kranke auf 20 Kar-ren. In selbiger Zeit ward eine starke Truppen-Aushebungund Lieferung von Pferden ausgeschrieben und zudemverordnet, dass von acht zu acht Tagen 50 Arbeiter theilsnach Jülich zum Arbeiten an den Festungswerken, theilsin den Wald bei Siersdorf zum Holzhauen geschickt wer-den sollten. Solche und andere Requisitionen dauertenim Kanton Düren fort bis zum Januar 1814.

Im Januar 1814 retirirte der General Sebastiani mitden letzten Truppen über den Rhein und nahm den Marschvon Köln und Bonn mit Artillerie und Bagage der Armeeüber Düren nach' Aachen. Am 10. Januar traf eine Co-lonne derselben, ungefähr 2000 Mann stark, in Düren einund setzte den andern Tag ihren Rückzug eilig auf Aachenzu fort. Kaum hatten die letzten Franzosen die Stadt ver-lassen, so kamen den 11. Januar, Mittags gegen 11 Uhr,etliche Kosaken herein und da diese gute Aufnahme fan-den (manche Dürener jubelten bei ihrer Ankunft), so folgteam 12. Januar ein ganzes Bataillon Kosaken. Sie lager-