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Unterdessen war es auch den beiden detachirten Di-visionen gelungen, oberhalb Kreuzau und bei Schlagstein•die Ruhr zu passiren und gegen Abend bis in die Gegendvon Stockheim, Bubenheim und Steprath vorzudringen.:Sie hatten dort das österreichische Lager in gleicher Höhevor sich, und dieses sowohl als die Stellungen bei Girbels-rath und Frauwüllesheim geriethen in Gefahr, umgangenzu werden. Wie auf dem rechten Flügel, so endete auchauf dem linken Flügel und im Mittelpunkte die Nacht dasblutige Treffen zum Vortheil der Franzosen. Die Oester-reicher hatten Linnich verlassen und in Brand gestecktund waren im Centrum bis unter die Mauern von Jülichzurückgedrängt. Der Brand von Linnich und Schlossberg,-die Beschiessungen von Düren, die lange Reihe der fran-zösischen Wachtfeuer der Vorposten am Stockheimer Busche,•die Errichtung von Batterien am Girbelsrather Berge ge-währten am Abend des 2. Oktober einen imposanten An-blick, der jedoch die Bewohner Dürens und der Umgegendmit Angst und Schrecken erfüllte. Jeder flüchtete sichund seine Habe, so gut er konnte.
Als am Morgen des 3. Oktober das Treffen auf der.ganzen Linie erneuert werden sollte, waren die Oesterrei-cher unter dem Schutze eines dichten Nebels bereits auf-gebrochen. Ein Theil des französischen Heeres, 30,000Mann, bezog bis zum 6. ein Lager, welches sich von demKreuze vor Binsfeld in grader Linie bis nach Merzenichhin erstreckte, während der Rest zur Verfolgung des Fein-des aufbrach. Die benachbarten Ortschaften, das HausRath und der Weierhof bei Düren wurden in diesen Ta-gen von den Franzosen geplündert und auch in der Stadtselbst die gröbsten Excesse verübt. Am. Morgen des Ab-zuges der Oesterreicher ging Jülich ohne einen Kanonen-schuss über; der Bürgermeister beeilte sich, die Schlüsselder Stadt zu übergeben, und die letzten Oesterreicher tra-fen in den Thoren der Festung mit den Franzosen freund-lich zusammen. Bei dieser Uebergabe, wie bei der ganzenRetirade soll es nicht mit rechten Dingen, wie Zeitgenossensich erzählen, zugegangen sein; daher os denn hiess, die