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Chronik der Stadt Düren : mit 12 Holzschnitten und einem lithographierten Stadtplan
Entstehung
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vor einigen Jahrzehnten als Schulgebäude einer privaten

höheren katholischen Realschulediente, enthält in Spruchbänderndie Inschrift:

Marcoduriaci spectabilis ordo

Senatus

Magnificae haec posuit splendida

tecta domus,Condita quae multos frumenta

reservet in annos,

Quaeque eadem saxi pondere

versa terat,

Ne si bella premant, seges aut

illuserit arvis,Annonae populum triste fatiget

onus.

Opus 28. Junii inchoatum 1588

eodemque anno absolutum God-

scalco a Wandsloe cons.

Aul' der andern Seite des nebenanliegenden Stadthofesin der Philippstrasse lag das städtische Schlachthaus, wel-ches in der Belagerung von 1543 ebenfalls verbrannteund unter dem Bürgermeister Franz Bach im Jahre 1550wieder erneuert wurde. Dasselbe wurde 1730 von Neuemumgebaut. Unterschieden vom Schlachthaus bestand imalten Düren noch eine Fleischhalle, wo die Metzger ihreWaaren ausstellten und feilboten. Die Fleisehhalle befandsich ursprünglich an der St. Martinskirche, von da wurdesie in die Weierstrasse in das dort am Ausgange zum Vieh-markt (Geschw. Wiemers) bis 1543 bestandene St. Agatha-Spital verlegt. 1608 liess Bürgermeister Wilhelm Mockeleine neue Fleischhalle mitten auf dem Viehmarkte erbauen.In den Giebel setzte er einen Quaderstein mit der In-schrift:

Soli Deo Gloria!Publicae utilitatis causa autoritate Senatus hujus urbis etcommunitatis consensu hoc aedificium exstructum est anno