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dener Ellen hatte Streitigkeiten ergeben; auf öffentlichemKathstage wurde darüber verhandelt, und sollen darnachin der Stadt Düren die Krämer und Alle, die sich der Ellebedienen und damit ernähren, sich nur mehr der gewöhn-lichen Steckelle bedienen. (Mat. S. 81.)
Am 21. und 22. August 1371 nahmen die Dürenerhervorragenden Antheil an der Schlacht bei Baesweiler.Unter dem Herzoge Wilhelm IL (1361—1393) waren dieLandstrassen durch das Jülich'sche sehr unsicher, und wur-den die Brabanter und sonstigen Kaufleute ausgeplündert.Auf Geheiss seines Bruders, Kaiser Karl IV., zog daherder Herzog Wenzel von Brabant und Luxemburg mit einemgrossen Heere bei Herzogenrath über die Wurm in'sJülich'sche. Das Heer des Herzogs Wilhelm, welcher Hülfevon Berg, Köln und Westfalen erhalten hatte, ging bei Lin-nich, Düren und Jülich über die Ruhr und stiess bei Baeswei-ler auf das Heer des Herzogs von Brabant. Im entschei-denden Augenblicke, als schon das Heer des HerzogsWilhelm, der selbst gefangen genommen wurde, zur Fluchtsich wandte, erhielt dieser Hülfe von seinem SchwagerEduard von Geldern, und ein abermaliger Angriff desGrafen von Berg und der Dürener Truppen befreite denHerzog Wilhelm, während Wenzel gefangen genommenund nach Nideggen auf das Schloss in Verwahrsam ge-bracht wurde. Von beiden Seiten fielen Tausende in dieserSchlacht; ein grosser Theil des Heeres des Herzogs vonBrabant wurde gefangen genommen.
Es konnte nicht ausbleiben, dass Düren, dessen Ein-wohner im Kriege wie im Frieden gleich charakterfest sichzeigten, zu immer grösserer Blüthe emporstieg. Von 1393bis 1402 stand es unter dem Herzoge Wilhelm III., welcher1402 kinderlos starb. Ihn beerbte sein Bruder Reinald I.(bis 25. Juni 1433). Im Jahre 1407 wurde der CharakterDürens als freier Reichsstadt unter Pfandherrschaft derJülicher von Ruprecht von der Pfalz nochmals betont.
Auf Reinald folgte Adolf L, Herzog von Berg, bis 14.Juli 1437. Ihn beerbte Gerhard von Ravensberg, seinNeffe, dem am 18. August 1475 sein Sohn Wilhelm IV.