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Petersburg gekommen. Die Goldgulden zeigten auf derHauptseite ein gekröntes Bildniss, zwischen Pyramidensitzend und ein Schwert haltend, unterhalb findet sich einLöwe; ihre Umschrift ist: Guilehnus Dux Juliac. DieKehrseite zeigt in der Mitte den Adler mit der Umschrift:Benedictus qui venit in nomine f. Von Silbermünzen gabes Raderalbus in verschiedener Präge. Ein hier noch erhalte-ner Raderalbus trägt auf der Hauptseite ein burgundischesKreuz, in dessen Mitte sich ein Adler mit ausgespanntenFlügeln befindet. Er hat die Umschrift: Moneta nova Du-rensis. Die Rückseite zeigt einen Löwen in einem Schildemit der Umschrift: Wilhehnus Dux Juliacensis. Sodanngab es einfache und doppelte Raderschillinge aus reinemSilber mit der Umschrift: Moneta nova Durensis. DieKupfermünzen zeigten Adler und Löwen und trugen dieUmschrift: Moneta nova oppidi Durensis. Ferner wurdenin Düren abgesehen von den Rathszeichen Daler und Mar-ken geprägt. Mat. S. 55—58. Näheres über die DürenerMünzen s. bei Grote a.a.O. S. 399 ff. und Tafeln 14—18.Der Dürener Münzkurs wurde später für das ganze Her-zogthum Jülich massgebend. Die städtische Münze lag ander Weierstrasse und erstreckte sich bis zum deutschenKirchhof, dem heutigen Ahrweilerplatz.
Von Hohlmassen kannte man Ohm, halbe Ohm, vier-tel Ohm oder Anker, Viertel, „Flesche", Quart oder Mass,Hälfehen, Pinte und kleine Kännchen. Eine Ohm enthielt104 Quart, ein Viertel 4 Quart, eine Flesche 2 Quart, einQuart 2 Hälfehen, ein Hälfehen 2 Pinten, eine Pinte 4kleine Kännchen. Die Frucht wurde gemessen nach Malter,Summer, Fass, Viertel, Mütgen und Düpchen oder Häuf-chen. Diese Masse galten auch in der Umgegend als dasDürener Mass. Die Flächenmasse waren Morgen, Ruthen,Fuss und Zoll. Ein Dürener Morgen hatte 180 Ruthen,eine Dürener Ruthe 16 Fuss ä 12 Zoll. Als Längenmassdiente eine Dürener Elle, Steckelle genannt. Nach einerVerordnung des Bürgermeisters Franz Lechenich vom 28.Mai 1539 durfte bei Strafe von 10 Goldgulden nur mit derSteckelle gemessen werden. Der Gebrauch zweier verschie-