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Sag an du mein Spanier: hats dir mein gaul gethan!War ich zu hoch gesessen: zu fuss will ich dir staen.Mein herr Neid von Birgel: lass sinken zornigen muttWill das ross bezahlen: ich hab dann ehr und gutt.Wisse du mein Spanier: umbs ross ists nit gethanHab noch vier und zwanzig: deren zu strawen stahn.Als nun Neid von Birgel: bestieg ein ander pferd,Trai'f den Spanier dapffer: sturtze denselben zur Erd.Da nu diser Spanier: also herunden brachtWollt kein kämpf mehr halden: mit Gulger RitterschafftDie hern giengen zu raht: der raht wehret nit langMan gab herr Neid die ehr: dem Spanier schlechten Danck.Ihm that man abbinden: das kleinod von dem huttUmb damit zu zieren: den held Neid wol gemuttHerrn Neid ward es geben: dweil er das best gethanEhr und gold gewonnen: den Tornier wohl ausgestaen.Der Spanier that bitten: ihm nit nach zu schreibenEhr, preiss und das krantzlein: solt den Gulger pleiben,Nu hör was Ich sage: was Ich dich lehren wollSteig nit vil zu hohe: hoffart dir schaden soll.
3. Münze, Maasse, Verkehr, Industrie.Auch während der Pfandherrschaft der Herren vonJülich hatte Düren seine eigene Münze. Ursprünglich lagJülich im Münzbanne des Kölner Erzbischofs. Die erzbi-schöflichen Denare reichten aber bald für die Bedürfnissedes Verkehrs nicht mehr aus. Der Graf von Jülich konnte,als kaiserliche Städte pfandweise in seinen Besitz kamen,von dem mit denselben verbundenen Münzrechte Gebrauchmachen, ohne die Interessen der Erzbischöfe weiter zu ge-fährden. Die ältesten uns erhaltenen Jülicher Münzen sindvom Ende des 13. Jahrhunderts. Eine ausdrückliche An-erkennung und Verleihung des Münzrechtes vom Kaisererhielt der Graf von Jülich erst bei der ihm 1336 vomKaiser Ludwig gewährten Erhebung zum Markgrafen. Derdarüber ertheilte Brief vom 21. August 1336 sagt: ,,Mo-netam etiam, quam cudi et monetäre facere potuerunt,cuius quidem monetae maior denarius 12, minor vero de-narius 6 hallenses debet solvere et valere, damus." (vgl.Grote a. a. O. S. 379 ff.) Die bedeutendste Sammlungvon Jülicher Münzen ist in das kaiserliche Cabinet zu St.