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Chronik der Stadt Düren : mit 12 Holzschnitten und einem lithographierten Stadtplan
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schliesslich dem Könige, dem Adel und der Kirche gehörthatte, und es konnte nunmehr auch der Handwerker seineigenes Häuschen bauen. Der mächtige Aufschwung derstädtischen Gewerbe im 12. und 13. Jahrhundert bewirktematerielle Wohlhabenheit und eine Verschmelzung derverschiedenartigen Elemente der Stadtbevölkerung, in-dem die hörigen Handwerker immer mehr Freiheit undschliesslich sogar im Verein mit den freien Bürgern'Einfluss auf das städtische Regiment erlangten.

Die Schöffen traten neben die landesherrlichen Beamtenund aus den Schöffen bildete sich die städtische Selbst-verwaltung, das städtische Regiment, die spätere Raths-versammlung mit dem Bürgermeister an der Spitze. ImJahre 1000 erkannte Kaiser Otto III., welcher von 983bis 1002 regierte und bereits unter dem 3. September 997zu Düren (Türe) geurkundet hatte, Düren von Neuem alsReichsstadt mit eigener Gerichtsbarkeit und selbständigerVerwaltung an. Das königliche Siegel der Stadt mit derUmschrift:Hoc est regale Sigillum Opidi Durensis" zeigtdas gekrönte Bildniss des Kaisers Otto, welcher Scepterund Reichsapfel hält.