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. mergasse, Oberstrasse, Weierstrasse und Altenteich be-grenzt wird, zu denken. Oestlich von der Burg im altenDüren, auf der Stelle der jetzigen St. Annakirche, lag dieBurgkapelle. Jede königliche Pfalz hatte eine Kapelle, undda Karl d. Gr. 769 hier in Düren Christfest feierte, istanzunehmen, dass die Kapelle damals schon bestand. Auchdie Dedication der Kirche an den fränkischen Hauptheili-gen, Martinus, deutet auf ihr hohes Alter hin; der hl. Bi-schof Martinus lebte im Anfang des 5. Jahrhunderts. Nachihrer Lage ist anzunehmen, dass die heutige Hauptpfarr-kirche in ihren frühesten Uranfängen sich aus der karolin-gischen Burgkapelle entwickelt hat.
Am 28. Juli 775 wurde in der Dürener Kirche vorKarl dem Grossen während einer Messe des PriestersHarnalclus eine Kreuzprobe abgehalten. Es handelte sichum einen Besitz streit bezüglich eines Klosters zwischendem Bischof Herchenrad von Paris und dem Abt Fulradvon St. Denis. Bei der Kreuzprobe, durch die der Streitnach dem damaligen Prozessverfahren entschieden wurde,vertrat Corellus den Bischof, Adelramnus den Abt Fulrad.Die beiden Vertreter mussten mit ausgestreckten Armenvor einem Kreuze stehen; wer es am längsten aushielt,hatte im Gottesurtheil gewonnen. Diesmal war es Adel-ramnus, der den Sieg für Abt Fulrad davontrug. Diesemhatte Karl der Grosse im Reichspalast zu Düren schonunter dem 7. September 774 verschiedene Güter im Elsassfür sein Kloster geschenkt. Unter dem 14. Septemberschenkte Karl der Grosse im Reichspalast zu Düren derZelle des hl. Hippolyt zu Laberau in Lothringen verschie-dene Besitzungen. Im Jahre 774 scheint Karl der Grosselängere Zeit in Düren geweilt zu haben. Denn am 24.September 774 verlieh Karl der Grosse von Düren ausdem Abt Sturmius von Fulda Immunität, Freiheit von Ab-gaben, für die Besitzungen des Klosters Fulda und dasRecht zur Wahl des Abtes. Unter dem 3. August und25. November 774 schenkte Karl der Grosse von Dürenaus dem Kloster Hersfeld gewisse Zehnten und im No-vember 775 dem Abt von Fulda das Klösterchen Holz-