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Zemia — Zincum.
Zemia, ae, f., der Verlust, Schaden (v. Arab. d-zhema u. Hebr.üschema, eine Schuld, ein Vergehen auf sich laden). —• ZemiCUS, a,um, adj., durch Verlust entstanden.
Zeolithus, i, m., der Zeolith, Brausestein, ein zum Kieselgeschlechtgehöriges Mineral, das -auf glühenden Kohlen aufbläht (v. Cew [zeö],kochen, u. XL&oq [ lithos ], der Stein).
Zeopvron, i, n ., der Spelt, der Dinkel, der Spelzweizen ( TriticumSpelta L.).
Zerfliessliches Salz nennt Rose die in der Mutterlauge, aus dersich das Parasulphatammon durch Krystallisation ausgeschieden hai, zu-rückbleibende Verbindung.
Zesis, is, f., das Kochen, das Abkochen (v. [zeo], fut. £e'öa)\zesÖ] y kochen).
Zestolusia, ae, f., ein heisses Bad, das heisse Wasser (v. Ztaroq[zestos~\ y kochend heiss, u. Aoi'w [/üö], fut. hovou [/üsö], waschen,baden).
Zesfos, adj ., gekocht, kochend heiss.
Zeylanicus, a, um, adj., auf Zeylan, Seilan, Zeylon (einer grossenInsel im indischen Ocean) wachsend, zeylanisch.
Zibebae, ärum, f., die grossen Rosinen.
Zibetlium, i, n., das Zibelh, ein stark riechender Stoff von der Zi-bethkatze ( Vivevra Civetta).
Ziegenklappe, Menyanthes trifoliata.
Ziegensäure = Caprinsäure.
Zieger, nach Schub ler ein, als ein Mittelding zwischen Albuminu. Casein zu betrachtender Bestandtheil der Milch.
Ziinint, chinesischer (englischer, indianischer), Corlex Cinna-momi indici seu chinensis, Cassia cinnamomea , die Rinde v. haurusCassia L. — Zimmt, feiner holländischer, Cinnamomum acutum fdie Rinde v. Laurus Cinnamomum L. — Zimmtkassiej Zimmtsorte,Cassia Cinnamomea. — Zimintsalpetersäure erhält man nach Mit-scher lieh, wenn man in conc. Salpetersäure gepulverte Zimmtsäureeinträgt. — Zimmtschwefelsaure, Schwefelzimmtsaure, entsiehtdurch Zersetzung der Zimmtsäure vermittelst concentrirter od. wasser-freier Schwefelsäure.
Ziinome, s. Zymom.
Zincicus, a, um, adj., zinkoxydhaltig; z . B. Sulphas zincicus , schwe-felsaures Zinkoxyd.
Zincuin, i, n., das Zink, Zinkmetall, der Spiauter, ein schon seitsehr langer Zeit bekanntes, blaulichweisses Metall von blättrigem Bruch,ohngefähr 7 mal schwerer als Wasser. Es ist noch nicht im gediegenenZustande gefunden worden, sondern kommt theils mit Schwefel verbun-den (Blende), theils oxydirl, mit Kieselerde od. mit Kohlensäure"(GaI-raei), theils als schwefeis. Zinkoxyd vor. Aus dem gerösteten Galmei ge-winnt man dasZink durch Reduction mit Kohlenpulver. Man unterscheidetdas ostiudische u. das g o s 1 a ri s c h e Zink, wovon die erstere.Sorte diereinere ist. Das goslar. Zink enthält gew. Arsen, Blei, Eisen u. Kupfer,auch Antimon, Nickel, Kobalt, Mangan, Kadmium, Kohle, Schwefel. Auchin den schlesischen Bergwerken wird jetzt viel Zink gewonnen. — Aus-ser dem Zinkoxyd hat man auch noch ein Suboxyd. Ein unreines Zink-oxyd bildet sich beim Rösten der Zinkerze od. beim Schmelzen desGalmei's mit Kupfer zu Messing, wobei sich das Zinkoxyd an den ober-