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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Sacrium — Sal.

Sacrium, i, nannte man in den ältesten Zeiten auch das Succinum.

Sadehaum od. Säbenbaum, Juniperus Sabina L.

Saeculum, i, n., das Jahrhundert.

Saepe, adv., oft, häufig. — Saepissime, adv. (superl . v. saepe),sehr oft. — SaepTus, adv. (comp. v. saepe), oft, öfters.

SäugthierkTiochen, Ossa mammalium.

Säuren, wasserhaltige, sind nach Laurent Wasserverbindun-gen, die im Stande sind, 1 od. 2 Aequivalente Wasserstoff gegen 1 od. 2Aequiv. eines Metalls auszutauschen, um ein Salz zu bilden.

Safat, sahafat, sahafati, al-Safati, assafati, assafat, arab. Nameder Ameise.

Safran, Crocus. — Safran, franz. Name des Safrans. — Safrandes Indes, franz. Name der Curcumawurzel.

SagacitaM. ätis, f, der Scharfsinn, die Erfindsamkeit, Klugheit.

Sagapenum, j, n ., das Sagapen, Sagapengummi, ein an der Luft erhär ietes, balsamisches, erhitzendes Gummiharz, wahrscheinl. von der Fe-rula persica L.

Sagax, äcis, adj., mit sehr scharfen Sinnen versehen; aufmerksamu. mit Glück forschend; klug, weise.

Sagitta, ae, f ., der Pfeil.— Sagittälis, e, adj., pfeilförmig, pfeilartig.— Saglltaria, ae, f., das Pfeilkraut (21. Cl. 7. 0. L.; Alismeae nat.F.);7. B. Sagittaria sagittifolia L. — SagittifollUS, a, um, adj., pfeilblät-terig. — SagittätUS, a, um, adj., pfeillörraig, von der Gestalt einerPfeilspitze, nämlich 3eckig, an der Basis ausgeschnitten mit zurückge-henden Zipfeln.

Sago, SagU, Sego, ein bes. in Ostindien aus dem Marke der Sago-palme ( Cycas circinalis LSagus Rumpfii Willd .) u. ähnlichen Pflan-zen reichlich gewonnenes, gekörntes od. geballtes, sehr nahrhaftes Satz-mehl. — SagUS, i, f ., die Sagopalme (21. Cl. 6. 0. L.; Palmae nat.Fam.) ; z. B. Sagus Rumpfii Willd.

Sahlwelde, Salix alba L.

SaidNcliiitzeriHix, e, adj., was von Saidschüiz '(einem Dorfe imböhmischen Kreise Leitmeritz) kommt; z. B. Sal Saidschützense.

Sal, alis, m. u. n. (oU? [Aais]), das Salz, zeither in der Chemie jedeVerbindung einer Säure mit einer salzfähigen Grundlage. In neuesterZeit versteht man indess darunter nicht blos die Verbindung einer Sauer-stofTsäure mit einer sauerstoffhaltigen Base, sondern auch die Verbin-dungen zweier Schwefel-, Chlor-, Jod-, Brom-Metalle u. s. w. Haloid-salze sind nach Berzelius Verbindungen des negativ elektrischen Ele-ments einer nicht sauersloffigen Base, z. B. Chlornatrium. Man unter-scheidet die Salze nach dem Verhältniss ihrer Bestandtheile in neutrale,wo weder Säure noch Base vorherrscht, in saure , wo die Säure vor-waltet, u. in basische, wo in dem Salz ein Ueberschuss an salzfähigerGrundlage (Base) vorhanden ist.

Sal Abnintliii ist Kali carbon. — S. Absinthii citr., v. Kali ci-trat. — S. Acetosae, Sauerampfersalz. — S. Acetosellae, v. Oxa-Ii um. — S. Acetosellae antimoniatus ist ein mit Sauerkleesalz ber.Brechweinstein. — S. Alkali caust., v. Kali caust. — S. Alkali min.carb., S. Alkali min. mitis, v. Satrum carb. cryst. — S. Alkaliurinosus, v. Amnion, carb. dep. — S. Alkali vegelabilis, v. Kalicarb. dep. — S. Alkali volatilis, v. Amnion, carb. dep. — S. Alem-broth, aus gleichen Theilen Aetzquecksiiber u. Salmiak bestehend. —