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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Mirobaianus — Myrrba.

bau — Mvrmecobitis, a, um, udj-. von. mit od. zwischen Ameisenlebend (v. [myrmös], die Ameise, u. ßio s [Sios], das Leben)

-— Mvrmecoleön, ontis, m.. ein Ameisenlöwe (v. I »tiirvitx]>

die Ameise, u. Atta» [Jeön], der Lowe); z. B. Myrmernle.nn FormicaleoL. — Mvrmecophäga. ae, f., der Ameisenfresser (\■ /'ij£ [myrmex],die Ameise, u. tpdyu> [pft«yö], wegfressen, aufessen). — Mvrmex, ecism , die Ameise.

.ITyrobnlanuM, i, f., die Myrohalane. Salbennuss (v. p,v^ov [my-ron 3, der Balsam, die Salbe, u. ßciXavoi [balanos], die Eichel). —Myrobalani belliricae, bellyrische, M. Chebulae, grosse schwarz-braune, M. cilrinae s. flavae. gelbe. M. Emblicae, aschfarbene, M. inrticae s. nigrue, indianische Myrobalanen. Von allen diesen waren fruher besonders die Kriichle »on .V. Kmblicae (Bmhlica offic.. Amlabatim,Myrobalanenbaum, 21. 01. 3. Ordn.) gebräuchlich.

Myron, i, n., l) die aus vielen Pflanzen ausfliessenden balsamischenMassen, bes. insofern solche zum Schmieren dienen; der Balsam; 2)alles zum Einsalben laugliche Oel u. Fett; die Salbe, das Liniment (v./ii/ßw f myrö], (riefen).

5fyronsäure, nach Buss v die 2., die Bildung des älher. Senfolsveranlassende Subslanz (V, /11 igor [myron], Essenz).

Myropissoceron, i, vi., eine Salbe aus wohlriechenden Oelen, Har-zen u. Wachs (\. iavq ov [myron], die Salbe, das Oel, niooa [pissa], dasHarz, Pech. u. xtfiiös [Aeros], Wachs).

MfyrnpnpuN, i, tu., der Salbenmacher (v. p. i'gov [myron], die Salbe,Ii. /« dkm [poieö ], machen). — Mvropöla, ae, myropölus, i, »«., derSalbfcnhändler (v. pvqov [myron], die Salbe, u. [itu>Xeo> [pöleö], vertaufen).

-TOyronine, der von Bnssy in) äiher. Senföl gefundene, dem Emul-sin analoge Stoff (v. /ivyov [myron]. Balsam. Essenz, u. oi'v [sy«J, mit,zusammen).

nyroxperiuuiu, i, der Balsamsame (10. Cl. I. O. L. ; Terebin-thinaceae nat. Fani.), eine Pflanzengattung, von der verschiedene Species den peruvianischen Balsam liefern (v. pv^ov [myron], der Balsam,u. 07iIqhu [sperma], der Same).

ittyrofheci», ae, f.. die Salbenbüchse, der Salbentopf (v. pvqov[myron], die Salbe, u. [fteke], die Büchse).

Myroxanth, Piroxant, entsteht durch Vermischung einer verdiinnten Opiumlösung mit Kohlenstickstoffsaure.

Myrosoin wird aus der alkalischen Flüssigkeit, woraus das Perubal-samöl abgeschieden ist, erhalten. — Myroxylin ist der in Alkoholschwer lösliche Theil des Perubalsamöls. — Myroxylon, i, «., der Bal-sambaum (10. CL 1. 0. L ; Terebinthinaceae nat. Fam.) (v. (tVQov[myron], der Balsam, u. JiUov [xyfon], das Holz); z. B. Myroxylonperuiferum, das wohlriechende Perubalsamholz; Myroxylon toluiferumRieft.,' das Tolubalsamholz.

Myrrhi», ae, f., die Myrrhe, der an der Luft erhärtete Saft v. AmyrisKataf Forsh., Balsamodendron Myrrha Ehrenb., einem in Oberägypteneinheimischen Baume (v Hebr. u. Arab. mor, morr, die Myrrhe, u. dieses von marar, marra, fliessen, bitler sein, mar, der Tropfen, das Bittere). Die Myrrhe ist ein Gummiharz, in Stücken von der Grösse einerHasel- oder Wallnuss, zerreiblich, etwas durchscheinend, rothbraun, zu-weilen mit kleinen, weissen, eingesprengten Flecken, fetlglänzead, von