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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Idea •— Igneus.

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T«1ea. ae, /*., die Idee, Vorstellung, der Begriff (v. etdoi, iöo) [eido,idö], sehen). — Ideälis, e, ad,)., ideal, begriffsmässig, begriflsgemäss.

Idem. eädem, idem, pron ., eben der-, die-, dasselbe, der nämliche.

Idi'o. adi\, desswegen, daher. — Ideoque, adv. (v. ideo u. r;t/e),u. daher.

Idlaetätus, a, um, adj. (.sitperl . v. idius~). höchst eigenthümlich. —Idielectricilas (idioelectricitas), litis, die eigentümliche, nicht mitge-tlieil! e Electricität. — Idielectricus, a, um. adj., selbstelectrisch, kei-ner Mittheilung der Eleciricität bedürfend (v. löt-oq [/d*"os], eigen, selbst,u. -7ikiy.rqtY.6q [ elektrikos ], electrisch). — Idiognömön, seine eigeneMeinung oder Ansicht liabend ; bei seiner Meinung bleibend, eigensinnig.

— IdiognomoilKi, ae, f., die eigene Meinung (v. Xdtoq eigen,u. yvo')jut] [gnöme], die Meinung). — IdiogyniCUS (idiogvnus), a, um,adj., eigenweibig (v. idioq [tdios], eigen, u. yvvrj [pyne], das Weib);z. B. /f os idiogyntis, eine Blume, deren Pistille ganz abgesondert vonden Staubgefässen stehen. — Idioma, utis. n., die Mundart. — Idiöta,ae, mwer für sich allein lebt, ein Privalmann ; ein gemeiner Mann,ein Unwissender, Ignorant. — Idiotismus, i, wi., die eigenthümlicheArt zu handeln (v. idt>6(o [frfioö], auf eigene Weise leben u. handeln),

— Idiotvpie, nach Wacken roder die regelmässige Zeichnung, welchedie amorphen Salze annehmen und die auch einigen organischen Säu-len eigen ist (v. Xdioq [tdi'os],eigenthümlich, u.t vnoq [typos], die Gestalt).

IdüiietiN, a, um, adj., schicklich, passend, bequem zu etwas, geeig-net, tauglich.

Idria, ae, f, Idria, eine Stadt im österreichischen Herzogthume Krain,bekannt durch die dort nahe liegenden Quecksilbergruben. — Idrialin,eine in dem Quecksilberblendenerz (Idrialit), das sich in der Quecksil-bergrube zu Idria findet, enthaltene Kohlenwasserstoflverbindung, —Idryl, ein von Bödeker im sogenannten Stupp der Quecksilbergewiri-nung in Idria entdeckter organischer Stoff.

Idas, /2., die Sommerhitze.

JecorösuH, a, um, adj., leberartig. — Jecur, coris (auch jecinö-ris), n., die Leber ; z. ß. oleum jecoris aselti , der Leberthran, aus derLeber von Gadus Morrhua L., dem Kabljau, bereitet.

Jervlis, das von E d. Simon in Rad. Veratri od. Hellebovi albi ent-deckte Alkaloid (v. Jerva, dem span. Namen des Giftes aus der weissenNiesswurz).

Ig-asuraäure, eine den Strychninarten eigenthümliche Säure (v. Ma-layischen Jgasur, die Ignazbohne).

Iffde, es, auch Igdis, is, f., der (kleine) Mörser. — Igdion, i, n.,(Dim. v. ig de), ein kleiner Mörser, Mörserchen. — Igdocopanum, i, n.,die Mörserkeule (v. lydrj [tyde], der Mörser, u. xÖ 7 Ttw [ AojjJöJ , stos-sen, zerstossen).

Igitur, corij.y daher, also, folglich, denn, desswegen, demnach,desshalb.

Ignäruti, a, um, adj., einer Sache unkundig, unbekannt mit etwas.

Ignatia, ae, f., die Ignatie (v. Fabae St. Jgnatii).

Ignatius, i, m., Ignaz.

Iguavia, ae, f., die Trägheit. — IgnäVUS, a, um, adj. y träge (v.in u. gnuvus, navus etc.).

IgiieiiK, a, um, adj., feurig, brennend; z. B. sapor igneus, der brennende Geschmack. — IgniäriUS, a, um, adj., zum Feuer dienlich, ge-