Druckschrift 
Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
Entstehung
Seite
380
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

380

Icica — Idcirco.

Linke Atlas d. Zoologie, Lpz. Pole?]. lebt vorzüglich im caspischen Meereund wird circa 5' lang. Aus dem Rogen (die Eierstocke sollen über3 Millionen Eier enthalten) wird der Caviar, und aus der Schwimmblasedie nausenblase gewonnen, welche letztere nur die innere silberweisseglänzende Haut der Schwimmblase bildet. Die Schwimmblase des Hausen istunterden echten Störhausenblasen die schlechteste, die beste kommt vonder Wolga, besonders aus Astrachan. 2) .4. Gueldenstaedtii, etwa 5' lang,gehört hinsichtlich des Fleisches, der Eier und der Hausenblase zu denbesten Arten. 3) .4, Sturio, der gemeine Stör, wird bis 13' lang undbesonders bei Pillau gefangen, liefert aber keine Hausenblase. 4) .4. Ru-thenus, der Sterlet od. Stierl, ist die verbreitetste Störart u. giebt sehr guteHausenblase, u. o) A. stellatus , gesternter Stör, Scherg , Sewruge, amcaspischen Meere, liefert ebenfalls eine sehr gute Sorte Hausenblase.

— Anstatt der echten Hausenblase werden zuweilen die Harnblasenoder die aus der iiinern Haut der Gedärme der Säugethiere gefertigtesogenannte deutsche Hausenblase untergeschoben, jedoch zeigt diesenicht den irisirenden Schiller der echten Id., wenn man sie gegen dasLicht hält. — Ichthyocolle, franz. Name der Hausenblase. — Ich-thyollthus, i, Mi., eine Fischversteinerung, lchthyolilh (v. i/&vg [tcA-thys], der Fisch, u. li&oq [lithos J, der Stein. — Ichthyologie, ae, f.,die Lehre von den Fischen, Ichthyologie (v. i/&vq [ic/i/Ayg], der Fisch,u. Xoyoq \_logos ], die Lehre). — IchthyologlCUS, a, lim, adj., die Ich-thyologie betreffend, dazu gehörig. — Ichthyolögus, a, um, adj., Ich-thyologie treibend, dieselbe lehrend.— Ichthyosaurus, i, m., die Fisch-eidechse (v. vq [ichthys], der Fisch, u. octVQoq [sawros], die Ei-dechse). — IchthyotoxICUm, i, n , (las Fischgift (v. ix&vg [icht/iys],Fisch, u. to&xov [toxikori], Gift). — IchtllVS, yos, Mi., der Fisch.

Icica , ae, die Icica (8. Cl. 1. 0. L.; Burseraceae n. F.); z. Ii. IcicaIcicariba DC ., soll das Elemiharz liefern. — Icicaharz, ein nachBrogniard's Vermutliung von der in Guinea häulig wachsenden Gattun« Icica herkommen sollendes, auch Storax de Cajenne benanntesHarz. Scribe hat darin 3 besondere Harze entdeckt, die er Brean ?Colophan und Icican nennt. — Icican . das von Scribe aus demIcicaharze erhaltene dritte Harz, und zwar aus der Mutterlauge, aus dersich das Brean abgesetzt hat.

I ciiia 1$ iim , a, um, adj., gehörig feucht, hinlänglich angefeuchtet. —Icnias, adis, f., die Feuchtigkeit.

Icon. onis, die Abbildung; das Ebenbild, Bild, die Aehnlichkeit.

IcoKAÖdron, i. ?/., = Icosedron, — Icosandria, ae, /*., die Ico-sandrie, die (12. Linne'sche) Classe der Pflanzen mit (ohngefiihr) 20{oder auch noch mehrern) auf dem Rande des Kelches befestigten Staub-gefässen (v. nxoo* [eikosi], zwanzig, u. ävdqia [anrfna], die Mannheit).

— Icosedron, ». n , das lcoseder, ein Körper (eine KrystalJform), des-sen Oberfläche 20 (gleiche) dreiseitige Flächen bildet (v. i}'xooi [eikosi],zwanzig, u. sfycc [ftedra], die Seitenfläche).

IcteriiH, i ? m., die Gelbsucht.

Ictus, us, wi., der Hieb, Stich, Schlag, Stoss, Wurf (v. ico, schlagen,stechen).

Idaeiitf, a, um, adj., was auf dem Berga Ida (auf Kreta) wächst,ihm angehört; z. B. Hubiis idaeus , der Himbeerstrauch; Vaccinium Vi-tts idaeae , die Preisseibeere.

Idcirco, adr ., desswegen, darum.