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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Drachma — Dropacismus.

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Dracaena Draco, welcher Baum das sogenannte Drachenblut, Satiguisdraconis , liefern soll.

Drachma, ae, f., die Drachme, ein 60 Gran enthaltendes Medizinal-gewicht (v. ägdtTO), dgÜTTOiica [< drattö, drattoma ], greifen, mit derHand fassen, daher, was sich mit fünf Fingern od. mit der Hand fas-sen lässt).

Mracö, önis, wi., l) der Drache (v. dgctxo) [<fraÄÖ], sehen, wegendes scharfen Gesichts der schlangenartigen Thiere); z. B. Sanguis dra-conis, Drachenblut, das rolhe Harz von Calamus Draco Willd .; 2) dasQuecksilber der Alchemisten, draco mitigans ist mercurius dulcis. —Draconlna, ae, f ., draconlnum, i, w., das Drakonin, die Drakonine, (nachJacquin) das rothfärbende Princip des sogen. Drachenbluts. — Dra—conthaema, atis, n , das sogen. Drachenblut (v. öqck/.v)v [ drahon ] , derDrache, u. alficc [/i aima], das Blut). — Draconsäure, nach Laurenteine der von ihm aus dem Eslragonöl ( Artemisia Dracunculus ) erhal-tene 3. Säure. — Draconvl, eine aus dem Drachenblut (sanguis dra-cotiis) dargestellte KohlenwasserstotTflüssigkeit.— Draconvlchlorür, eineVerbindung des Estragonöls mit Chlor. — DracuilCÜlus, i, m. ( Dimin♦v. draco ), 1) ein kleiner Drache, eine kleine Schlange ; 2) der sogen, Fa-denwurm ; 3) Estragon (.Artemisia Dracunculus ). — DraCvl, ein aus demDrachenblut ( sanguis draconis) dargestelltes, Kohlenwasserstoff hallendesOel. — Dracyl-Schwefelsaure, von Bond au lt u. Glenard durchBehandlung des Dracyls mit Schwefelsäure dargestellt.

Dragina. ae, die Drachme. — Dragmis, Tdis, f. (Dimin. vondragma), eine kleine Hand voll, fünf Finger voll.

lirAgoYtNalpetersäiire entsteht nach Laurent durch Verbindungder Dragonsäure mit Salpetersäure. — Dragonsalpetersaure Dragon-s'ciure, Doppelsaare, erhält man aus der Mutterlauge von dragonsauremAmmoniak.

Jlrastica, örum, n . plur. (medicamina), heftige Purglrmittel, dra-stische Mittel. — DrasliCUS, a, um, adj ., stark wirkend, heftig angrei-fend (v. öq Ü o ) [draö]. thun, handeln, wiiken).

Drehkraft (Moleculare), die ablenkende Kraft der einzelnen Mole-culargruppen.

J>reifach-Xitrc»phcnNäure ist Pikrinsalpetersäure.

ürelfaltlgkeitsblume, Viola tricolor.

Drimys, Drymis (13. Cl. 4. O. L.; lianunculaceae nat. Fam.) (v.dqifivq [drimys ], scharf); z. B. Drimys Winteri, von welchem Baumedie Winters-Rinde kommt.

I>rimys, adj., scharf, beissend (v. tfytw [dfr/o], beissen), — Drl-myta, ae, f. (drlmvtes), die Schärfe. — DrlmytlCUS, a, um, adj .yeine gewisse Schärfe betreffend, dazu gehörig, davon herrührend.

Drittel-scliwefligsaures Eisenoxyd, eine Verbindung aus 1 El-senoxyd, 1 schwefliger Säure und 6 Wasser. — Driitel-schwefiigsau-res Eisenoxyd-Kali entsteht durch Verbindung des halbschwefligsau-ren Eisenoxyds u. reiner Kalilösung.

Ilrome, es, f., der Lauf. — Dromudarms, i, m , der Dromedar, dasKamel, eigentlich ein Lauflhier (v. d^o^to) [drome n], laufen).

DropacismuK, i, m.» das Hothmachen der Haut ; das Ausziehen derHaare mittelst der Pechtnuhe. — Dropax, acis, m., das Pechpflaster,die Pechhaube (v. dqirioi [drepö], die Haut ritzen, reizen).

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