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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Daedaleus — Dasymetrum.

das mit Salzsäure eine feste Verbindung bildet und bei 145° Fahrenheltgiedel; 2) ein aus dem kunstlichen Kampher durch Aelzkalk ausgeschie-denes Oel (v. San [das], die Kienfackel, u. vXt) [Ai/fe], der Stoff).

Daedalcus, a, um, adj., kunstreich gebildet, verworren (v. SatSa-}.o ta [daidaloö], kunstreich verzieren, verzieren, bunt machen); z.B. fo-lium daedaleum, ein verworrenes Blatt.

Dafnc, ital. Name des Seidelbastes.

Dahliii, eine salzmehlartige Substanz der Georginenwurzel,

Daiti, tdis, f., das Mahl, Gastmahl (v. dairn [daio], (heilen, um-theilen).

Dalbergia, ae, f., die Dolbergie (17. Cl. 10. 0. L.\ Leguminosae-Hedysareue nat. Fam.) (benannt nach Nie. u. Karl Gustav Dalberg,ersterer künigl. Leibarzt und liergrath zu Stockholm, geb. 1730, gest.1820, letzterer schwedischer Obrisl, der Linn6 seine Pllanzensamnilungschenkie).

Dalleiochin, der beim Versetzen von schwefelsaurem Chinin durchChlor und Ammoniak entstehende grüne Niederschlag (v. &dAXttv [thal-leiii], grünen).

Uaininarnn . der indifferente, unlösliche Bestandteil des neuseelän ■dischen Dammarharzes [Dammara a ustralis, Cowdietichte). — Dam ma-rin, das Belaharz des Dammarharzes.— Dammaro], «in von D.Thom-son aus dem Dammarharze vermittelst Schmelzen im Destillirapparatedargestelltes Oel. — Dammaron, ein durch Behandlung des gepulver-ten Dammarharzes mit Aelzkalk entstehendes Oel. — Dammarsaurc,eine von Thomson aus ydem neuseeländ. Dammarharz dargestellteSäure.

Danimaruin, i, n., Dammarharz, V. Agathis Coranthifolia Salish. (syn.Pinus Dammara Lamp., Dammara alba Rumpf, 21. Cl. 9. O.) DerBaum, einer der höchsten Bäume Ostindiens , zeigt Uber der Wurzel oftkopfgrosse Auswüchse, aus denen das Dammarharz als ein weiches, kle-briges, an der Luft erhärtendes Harz austliesst.

JlninnöMus, a, um, adj., schädlich. — Damnum, i, n., der Scha-den, Aufwand, die Einbusse, Verschwendung.

Däphne, is, f. (yaut '/.ciAa [gamelula], Dfotc.), l) der Lorbeer ; 2) derSeidelbast (8. Cl. 1. 0. L,\ Thymeleae nal. Fam.). (Die Ableitung vonDaphne, der Geliebten Apollo's, ist fabelhaft; richtiger scheint die vonSa [da], sehr, u. qiavrj s [pAa/jes], scheinend, hell, glänzend, zu sein);z. B. Daphne Mezereum, der Seidelbast. — Daphmna, ae, f., daph-nlnum, i, n., das Daphnin, Mezerin, (nach Vauquelin) ein basischerStoff im Seidelbast (Cortex Daphne* Mezerei),

Oapicho, Gummispeck, Zapis, das von Siphoniu rhytidocarpa ab-stammende, ausgegrabene amerikanische elaslische Gummi.

llarellUH (Joh. Andr.), nom. propr, eines Medicinal-Assessors inStockholm, geb. 1718, gest. 1780. Von diesem die Tinct. rhei Dareliiseu vinosa.

Mas, daldis, f., die Fackel, bes. die Kienfackel, aus fein gespaltenemharzreichem Holze (v. Saiu) [dato], theilen, spalten).

Dagipis (Dasjespis) , eine dem Bibergeil ähnlich riechende Sub-stanz, die man am Cap der guten Hoffnung sammelt und für ein Excre-ment des Klippendachses ( Hystrix capensis ) hält.

Dasymetruin, i, ein Dichtigkeitsmesser (v. äaovt; [riatyti], dicht,U. nirqov [wiefron], das Messinstrument).