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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Bacca Spinae cervinae — Bärentraube.

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oder schwarze Flieder (5. Cl. 3. Ordn. [Petit andriaTrigynia] L. Capri-toliacecie nat. Fam.). (Abbild, s. Winkler Taf. 199. Sambucus Tournef.Holländer, Flieder. Kelchsaum özähnig. Blumenkrone ridförmig, Sspul-tig. Staubgefasse 5. Narben 3, sitzend. Beere kaum mit dein Kelch-saume etwas gekrönt, einfächerig, 3sämig. — Sambucus nigra Linn.Schwarter oder gemeiner llollunder oder Flieder, Schibbiken. Stammfast baumartig; Blätter fiederig-zerschnitten, kahl: Abschnitte [Blätt-chen Autor.] eirund-länglich, gesägt [meist zu 1, an den obersten Blät-tern zu 51; Nebenblätter warzenförmig oder fast fehlend; Trug- oderAfterdolden ostrahlig .) Ein 6—8 Fuss hoher, fast überall wachsenderBaum, der im Mai u. Juni blüht und dessen F'rüchte im September rei-fen. Es w-aren diese Beeren früher unter dem Namen Gruna Actesgebräuchlich u. sie enthalten vorzüglich Aepfelsäure und nur wenig Citro-nensäure, aber viel Zucker, bei wenig Pflanzengallerte, welche Bestand-the.le in das Fliedermus übergehen. Es giebt mehrere Abarten, z. B. Sawi-bucus laciniata Mill., bei dem die Blatter doppelt gefiedert sind.

Baccae Spinne cervinae, Kreuzdornbeeren, v. Bhamnus cathar-ticus L. (5. Cl. 1. Ordn. [Pentandria Monogynia] Rhamneae n. Fam.)(Abbild, v. Winkler Taf. 104.) Der dornige Strauch wird 8—10 Fusshoch. Die Beeren des Faulbaumes, Bhamnus Frangula L. , mit denensie verwechselt werden können, enthalten nur 2 Samen, u. die desgem. Hartriegels, Ligustrum vulgare L., reifen erst im October u. Nov.und haben ein dunkel-violettes mehliges Mark und 4 längliche Samen,während die Kreuzbeeren unreif ein dunkelgrünes, reif ein rolhes Markhaben.

ltaccatu*, a, um, adj., beerenartig, beerentragend; z. B. fructusbaccatus, eine beerenartige Frucht, wie die Wachholderbeere ; Capsulabuccuta, die beerenartige Kapsel, wo die Haut fleischig u. weich ist. —Bacciferae, arum, f.pl (16. Cl. des Morison), die beerentragendeu Ge-wächse.

Baclibunge, Veronica Beccubunga.

Bacillus, i, m., auch ßäcillum, i, n., ein Stängelchen, Stäbchen(Arznei in Form eines Kerzchens, Stäbchens etc.) (Vim. v. baculus).

«acfriänus, a, um, adj., bactrisch, von Bactra od. Bachum (Stadthinter Assyrien am Flusse Baclrus~).

Bactyrilobiuin, i, n„ die Kassie; z. B. Bactyrilobium FistulaWilld., die röhrenförmige Kassie.

Bitcüluin, i, n-, auch bäcülus, i, m., der Stock, die Stange, derStab; z. B. in baculis, in Stangen.

Uadläna, ae, f., der Slernanis (v. badius, kastanienbraun). — Badi-ana, itai. Name des Sternanis. — Badiansäure, von Pessot durchOxydation des Fenchel-, Anis- u. Sternanisüls durch Chromsäure dar-gestellt.

BadiNix, is. f., badismus, i, m., das Einhergehen, das Schreiten (v.ßadium [badizo], fut. ßaSioo) [Sadisö], einhergehen, schreiten).

Hadiuä, a, um, adj., kaslanien- od. lederbraun.

Badschwamm, Spongia,

Baeomeconicu», a, um, adj., schwachmekonsauer, kleinmekonsauer(v. ßaiot ; [6<uos], klein, gering, wenig, u. /«-yxomzös Lmeftö/nTcos], me>konsauer, Mekonsäure enthaltend).

Bäreiitraube, Arbutus Uva ursi.