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Calx viva, Kalk.
gute Dienste gesellen, Läfst der gröfste Sturmvon Schmerzen nach: so begnügt man sich ent-weder mit dem blofsen Kalkwasser, oder trt.nizieht noch Seifenpillen zu Hilfe, wo man inzwi-schen die Verdauung gehörig zu unterstützen hat.
5) Gi'gen die Gicht habe ich noch keineausgezeichnete Wirkung vom Kalk wasser erfah-ren; ich glaube, da.'s die Milchdiät aL»!arin dasbeste gethan habe. Eben so wenig kann ich et-was über den Nutzen desselben gegen Skorbutund Haut 1> rank heiten und Skrofeln bestim-men. Doch lasse ich es jetzt häufig mit Erfolgnai.h Lentin in dem Mi Ichschor t säugenderRinder brauchen,
Aeufserlich rühmt man das Kalkwasser,als ein austrocknendes, Schleimzerstörendes, ge-linde zusammenziehendes und fäu In iis widrigesMittel in veralteten, stark eiternden Geschwüren,feuchten Ausschlägen, Verbrennungen, im offe-nen Krebs, und im kalten Brande. Zur Reini-gung der Luft in Krankenzimmern hat man esnach einseitigen, theoretischeil Ansichten empfoh-len, aber sein Nutzen hat sich nicht bewährt.Wichtig und grofs ist sein Nutzen, als Einsprit-zung in den Mastdarm bei ruhrartigen Durchläl-len, chronischen Schlei mflü-ssen und Geschwürendes.Mastdarmes und Askariden; und in die Harn-röhre mit und ohne Mulinsaft beim Tripper.
Cum-