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Quecken. 689

ben. Am besten bekommt es, wo Spannung,Trocknifs, lilutansamtnlung und viel Reizbarkeitder Nerven zugegen ist. ; Man wendet es häu-fig an:

1) in Fiebern intermittirender, entzündli-cher, gallichter und katarrhalischer Art, wennman einen medicinischen Trank zum ordinärenGebrauch zu verordnen hat. DeHaen hatleichte Wechselfieber von Wachen oder blofserReizbarkeit mit folgender Tisane geheilt:

Radicis graminiä

taraxati ää unc. sex.

Concis. decoque Aquae suff. qu.

Col. libr. trium admisce

Salis polychrest. dr. sex.

Oxymellis sitnplicis unc. sex.

M. S. Tassenweise zu trinken.

Leichte gallichte Fieber sind mit folgenderTisane, ohne weitere Arzneien, zu heben:

Decocti rad. gramin. concentr. unc, octo.

Succi citri recent. unc. tres.

Cremor. tartari unc. sesqui.

Sacchar, albi unc. un,

M. S.

Entzündliche und Katarrhfieberkranke müs-sen ein solches Queckendekokt mit Salpeter undEssighonig trinken.

2) In chronischen Krankheiten, wo sichReiz und Schärfe der Lymphe veroffenbaret, z. B.in rheumatischen, arthritischen, leichten veneri-schen , herpetischen Uebeln, nicht eingewurzelterMr., Mat. Med. Tb, I, X X Kräta*