Ipecacoanha, Erechwuriel. 757
Croci martis ää dr. un.
Resinae jalappae scr. im,
M. F. pi!. gr. II. S. Abends und Morgens 8Stück zu nehmen.
Ipecacoanha« Radix brasilierisis. CephaelisJpecacuanha JVilldenow. £rechvvurz«l,RuhrwurzeJ.
D ,se Pflanze wächst ih Südamerika, Peru, Me-xiko, Brasilien u. s. w. strauchartig und perenni-rend. Doch waren die Botaniker lange Zeit un-gewifs, von welcher Pflanzen - Gattung die Wur-zel eigentlich herkomme. Wahrscheinlich sindes mehrere und verschiedene, weil man bei denMaterialisten weifse, braune und graue Brech-wurzel findet. Die graue ist die wirksamste.Sie ist einige Zoll lang, von der Dicke oder et-was dünner, als die Püihre der thönernen weifseriTabapkspfeifen, gekrümmt und gewunden, undmit ringförmigen Erhabenheiten und Einschnittenversehen. Sie bekommt dadurch ein wurmfor-miges Aussehen. Sie hat roh einen schwach ekel-haften Geruch; gestofsen ist sie scharf und etwasbetäubend. Im Bruche hat sie etwas hornartigglänzendes, und in der Mitte einen weifsen Kern.Jenes ist die Binde, diefs das Mark; ein Zeichender ächten Wurzel. Die Rinde hat einen bitter-lich scharfen, die markigte Faser keinen bestimm-ten, sondern blol's einen faden, schleimichthol-
zig-