Balsamum copaivae. Kopahu-Kopaivebalsam. 435
z. B. des EJixif Absyuthii, und überhaupt verdientesie öfter gebraucht zu werden, als gewöhnlich
geschieht.]
Balsamum copaivae. Capaifera officinalis s»alba L. Kopahu- Kopaivepalsam,
Dir lidum, wovon dieser Balsam kömmt, wächstin Amerika, besonders Brasilien, und den Inselnjener Gegend, und heilst daselbst der schwarzeOelbaum, nach Langsdorf". Sein Wuchs sollschön und sein Holz menfiigi oth seyn. DerjenigeBalsam, welchen wir von den Antillen bekom-men, soll, wie man yers/chert, die schleclitereGattung seyn. Die Art und 'Weise, wie manihn erlangt, ist die gewöhnliche Vorrichtung durchAufritzen der Binde, wie es bei ähnlichen Mit-teln mehr geschieht. Es ilielst alsdann mit Ge-räusch und Heftigkeit, wie beim Aderlassen, einweifsgelber, zäher, ölichte-r Salt heraus, welchereinen nicht ganz unangenehmen Harzgeruch, undeinen bitterlich brennenden, etwas scharfen, langezurückbleibenden Geschmack besitzt. Je frischerder Balsam ist, je weifser und durchsichtiger eraussieht, desto besser i.st er. Gewöhnlich ist erverfälscht, und mit Mandelöl, mit andern fetti-gen, schmierichten Oeieri und etwas Terpentinvermischt. Die Verfälschung mit Mandelöl läfstsich durch Weingeist entdecken; die Verfälschungmit Terpentin, durch den Ge.schmack und Ge-ruch, besonders wenn man ihn auf ein glühendes
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