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1 (1818)
Entstehung
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465
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Kalk. 465

»der phthisischer Art seyn. Jene entstehen oftaus Verstopfungen itn Unterleibe. Der Krankebedarf dann eines aullösenden und stärkenden Mit-tels, das er nicht selten im Kalkwasser findenwird. Oder es reizt eine feine hypochondrischeSchärfe im Unterleibe, erzeugt von Schwäche desEmpfindungssvstems und sitzender Lebensart.Audi hier thut fias Kalkwasser, in Verbindungmit auflösenden, gelinde stärkenden bittern. Ex-trakten, Quassia . Kerbel, Klettenwurzel, Schaaf-garlin etc. gute Dienste. Oder es ist eine Schwind-sucht aus eiternden Nieren, Gekrö.-e, Blase n. s w.Hier ist isländisches Moos, Mihh, Myrrhe, Schnek-lienbrühe, Saleb u, dergl. mit Kalluvasser zu ver-binden. Eiternde Lungensucht verträgt nur Kalk-

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wasser, wenn sie skrofulöser Natur und nichtzu weit gegangen ist. Mead empfiehlt es hiervorzüglich mit MiVch. Ich habe manchmalguten Nutzen gesehen, wenn ich einen natürli-chen Balsam, peruvianisclien, fiopaive etc. damitnehinen liel's.

4) Jtn Stein der Nieren und Blase. WahreSteine, zumal wenn sie ir°end einige Gröfse er-

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reicht haben, wird weder Kalk wasser, noch sonstein Mittel zermalmen. Wo aber nur Schleim,oder Gries, und nur sehr kleine Steinchen, denReiz in den Nieren und der Blase machten, dalaist sich allerdings vom Kalkwasser viel erwar-ten. Hat der Kranke starke Schmerzen, heftigesTreiben und Drängen auf den Urin, krampfichtejÄusammenschnürungen in den Harngängen undder lllase, auch wohl Blutharnen: so habe ichimmer von der unter Mandel,n ( Aviygrlalue ) an-gegebenen, leider nicht musterhaften MischungJahn, JVlat. Med. 'i'h, J, 6 g £Ute