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1 (1818)
Entstehung
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467
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Carnfora, Kamfer,

Camfora f Caphura, Laurus camfora L-Kamfer.

Der Kamfer ist eine eigen,tliiirnl/cfie, den äthe-rischen Oelen ähnliche, abt-r durch feste Kon-sistenz davon unterschiedene Substanz, die sich

in mehrern Vesefabilien, in keinem aber so reich-«

lieh befindet, als im Kamferbaiume, welcher inverschiedenen Gegenden von Ostindien, auf derInsel Java, ßi-ineo, in Sin.i und Japan, auch inden Garten auf dem Voijgebiirge der guten Hoff-nung, wächst. Er bildet einen schönen immer-grünen Baum, von der Gröfse eines mäßigenBirnbaumes an, bis zu der einer Linde. Auchgiebt es. auf Sumatra noch einen grolsern Karn-ferbaum, welcher von der jetzt angegebenen Artverschieden zu seyn scheint. Man hat zweierleiKamfer, Kamfer von Japan und Sina, oder Kam-fer von Sumatra und Bar os. Der letztere ist derbessere; wenigstens wird er theurer bezahlt. Dersiriesische Kamfer wird auf eine doppelte Art er-langt, theils indem man Einschnitte tu die Bindedes Baums macht und ihn auslliplseti läist, theilsindem man die zerschnittenen Zweige auskocht.Das letztere ist gewöhnlicher und vorteilhafter;indem der ganze Baum mit Kamfertheilen ange-füllt ist. Wenn diese zerschnittene Masse gekochtund sublimirt ist: so erhält man eine röthlicheSubstanz, welches der rohe Kamfer (Camfora cru-du) ist. Dieser wird in Europa sonst meistensin Venedig, jetzt mehr in Holland wiederholtsublimirt und raffinirt. Unsere Materialhändlerbekommen ihn in grol'sen, runden Brüden, wel-

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