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Jilappa. Convolvulus Jalappa L. Jalappe.
Die Jalappemvurzel, welche bei uns ofIicir;ellist , kommt wahrscheinlich von verschiedenenamerikanischen Gewächsen, weil man von meh-reren Pflanzen ähnliche Wurzeln und äh«IicheWirkungen derselben "gefunden haben will. Amhä'ußgsten wird sie aus Westindien und Amerika»von der Insel Madeira, aus Veracruz etc. zu unsgebracht. Ihren Namen soll sie von der StadtGhatappa bekommen haben. Wir bekommen sienie anders, als in runden, bald diinnern, bahldickern Scheiben, meist von dem Umfange einesL^ubthalers. Die besten Stücke sind schwarz-braun, harzicht, schwer und hart, mit dunkle-ren Streifen durchfurcht, im Bruche harzig "glän-zend, auswendig runzlicht, von schwerem, wi-drigen, ekelhaften Gerüche, unangenehmen bit-terscharfen, kratzenden Geschmacke. Am Feuermüssen sie s ich leicht entzünden und gerne fort-brennen. Mitunter verfälscht man sie in denApotheken mit Zaunrübe ( Bryonia ) oder hieliin-dischen Windenarten ( Convolvulus ). Wenn mansie brauchen will, mufs sie frisch gepulvert wer-den , weil sie sonst ihre Kraft verliert.
Die Wirkung der Jalappe erstrekt sich nichtweiter, als auf den Darmkanal, den sie starkreizt und dadurch die in demselben befindlichenDinge, Unrath, Wasser u. s. w. ausführt. Sieunterscheidet sich von den Salzen dadurch, dafssie heftiger reizt und weniger durch Erschlaffungwirkt, von der Aloe, dafs sie nicht das Mut sosehr in Bewegung setzt, von dem Quecksilber,
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