Fette und Öle.
Vorrichtungen konstruiert worden, die es gestatten, flüssigeSeife unmittelbar vom Kessel weg vermittelst geeigneter Apparatein feste Form überzuführen und dann sofort weiter zu verarbeiten.Abb. 77 zeigt eine automatisch und ununterbrochen arbeitendeSeifen-Kühl- und Trockenanlage, gebaut von J. M. Lehmann inDresden. Sie besteht aus einem Kühlapparat, der die heiße,flüssige Seife sofort in ein Bündel schwacher Stränge mit teig-artiger Konsistenz verwandelt, und einer Vorwalze mit ange-bautem Trockenschrank. Die Aufstellung ist in zwei Stockwerken
Abb. 76. piliermaschine nach J. M. Lehmann, Dresden.
verteilt, damit die gekühlte Seife der Vorwalze selbsttätig zuläuft.Der ganze Vorgang in diesem Apparate währt etwa eine halbeStunde, der Apparat liefert gleich zur weiteren Verarbeitunggeeignete Späne, wodurch der Gang der Fabrikation ganz wesent-lich beschleunigt wird.
Zur Parfümierung der Toiletteseifen werden meist Gemengeverschiedener ätherischer Öle verwendet; als Beispiel sei die
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