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2 (1914)
Entstehung
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Die Verarbeitung des Steinkohlenteeres.

Teeres selbst, so muß die Feuerungsanlage dementsprechendabgeändert werden. Die nach dem Feuerraume führende Türe istmit c bezeichnet, der Aschenfall steht durch die Öffnung d miteinem großen überwölbten Kanäle e in Verbindung, der dieFeuerräume einer größeren Anzahl von Blasen verbindet undvon beiden Enden der Reihe aus zum Zwecke der Reinigungzugänglich ist.

Die Flamme schlägt über die Feuerbrücke / unter dem Ge-wölbe g hin, das den Boden der Blase vor der direkten Berührungmit der Flamme schützt. Die Flamme zieht dann durch dieFüchse h weiter in zwei vertikale Kanäle, die den Mantel derBlase umgeben, wodurch auch dieser erwärmt wird. Sie gelangenschließlich in den oberen Ringkanal n, von wo sie durch o in diesenkrechten Schächte p und von da in die Hauptesse entweichen.Die Blase ist auch oberhalb des Ringkanales bis zum absteigendenTeile des Helmes mit Mauerwerk umgeben, um die Abgabe vonWärme nach außen nach Möglichkeit einzuschränken. Die Blasenstehen entweder ganz im Freien oder sie sind nur mit einemleichten Bretterdache überdeckt. Falls eine Explosion oder einBrand eintritt, ist er dann weit weniger gefährlich, wie wennsich die Blasen in einem massiven Gebäude befinden.

Das mit einem Schieberventile versehene, weitlumige Guß-eisenrohr r, das während des Betriebes der Blase geschlossenist, führt den Teer aus einem hochstehenden Reservoir der Blasezu. Man läßt ihn bei offenem Überlaufhahne r solange einfließen,bis bei s Flüssigkeit auszutreten beginnt, dann wird s und r ge-schlossen.

Die Dämpfe werden durch den eisernen Helm /, an demsich ein gleich weites, zum Kühlbottiche führendes Eisenrohranschließt, abgeleitet. Bei u befindet sich ein durch einen auf-schraubbaren Deckel verschließbares Mannloch, um zum Zweckeder Reinigung in das Innere der Blase gelangen zu können, w istein Sicherheitsventil, v dient zur Einführung eines Thermometers.Durch das Rohrsystem x y z wird gegen Ende der DestillationWasserdampf in die Blase geleitet. Er strömt durch den Hahn xund durch die drei senkrechten Arme y, zy zum Teile in die ring-förmige Röhre, zum Teile in sternförmige Verzweigungen amBoden der Blase und tritt hier durch zahlreiche kleine Öffnungenin den Teer ein.

Der Kondensationsapparat für die Dämpfe unterscheidet sichnur unwesentlich von anderen Vorrichtungen mit der gleichen

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