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Zimmt.
mit angeschlossenem Parenchym(I), aus ganzen Längenschnittspartiender Innenrinde mit Phloemparenchym, Siebröhren und Bastzellen,oft mit diese Gewebstheile unter einem rechten Winkel kreuzendemMarkstrahl aus Mauerparenchym (X), dessen Zellen je ein Haufwerkvon kleinen nadel- und schleifsteinförmigen Krystallen oder gröbereprismatische, tafel- oder schleifsteinförmige Krystalle enthalten.Auch Stücke der Markstrahlen oder des Phloemparenchyms, zum Theilaus derbwandigen, grobgetüpfelten, an den Seiten knotigen Zellen(VII) , hie und da auch röhrenförmige Stücke von Stärkemehlführenden stab- oder bastzellenartigen Elementen (IV b') oder ganzesehr dickwandige, grobgetüpfelte Stabzellen, collabirte Sieb röhren-stränge , begleitet von Parenchym, seltener Kork mit den obenbeschriebenen steinzellenartigen Elementen in mehr oder wenigergrossen Fragmenten, sowie einzelne Korkzellen kommen vor undzwischen den Stärkekörnern finden sich constant mehr oder wenigerreichlich die aus den Zellen herausgefallenen kleinen oder gröberenNadeln, Prismen, Schleifsteinformen etc. von Kalkoxalat.
Die Membran aller parenchymatischen Elemente ist braun-gelb bis braun, in Chloral oder Kalilauge gelb. Eisenchlorid färbtsie olivenbraun gleich dem formlosen Zellinhalt.
Zimmtpulver wird sehr viel gefälscht, namentlich, wiees scheint, derzeit besonders häufig mit durch Destillation ihresätherischenOels beraubter Einde und mit den sogenannten ..Chips'",d. i. den bei der Zimmternte sich ergebenden Abfällen, bestehendbesonders aus Rindenbrueh, Korkpartien, Holzspänen und denabgeschnittenen Spitzen der Zweige, von denen die Rinde gewonnenwird (auf Ceylon benützt man Chips zur Destillation des Oeles;wahrscheinlich werden dann die Destillationsrückstände, die er-schöpften Chips, gepulvert zur Zimmtpulverf älschung verwerthet).
Vielfach findet man im Zimmtpulver Maisgries, Cerealien-Mehl und Kleie; auch gepulverte Brotrinde oder Semmeln, Hasel-nussschalen und andere der im letzten Abschnitte angeführtenFälschungsmittel, darunter eine eigene „Zimmtmatta", wurden ge-funden. Von mineralischen Substanzen besonders Ocker.
Die Beimengung von Chips ist besonders an der Anwesenheitvon Holzelementen (mit leiterförmig durchbrochener Querwandversehenen, einfach- und behöft-getüpfelten Tracheen mit Libriformund Holzparenchym, sowie mit reich getüpfelten Markstrahlzellen)und von kleinen dickwandigen Haaren, wie sie bei den Zimmt-blüten beschrieben wurden (pag. 381), von den Zweigspitzen her-stammend, zu erkennen.
Bezüglich der anderen Fälschungsmittel ist auf die betreffen-den früheren Artikel (Mahlproducte der Cerealien) und auf denletzten Abschnitt zu verweisen. Man untersucht eine Probe desPulvers zunächst unter Wasser, dann weitere Proben unter Chloralund in Kalilauge unter Erwärmen.
Chemisches Verhalten. Der wichtigste Bestandthei] ist ein ätheri-sches Oel, welches in seiner Zusammensetzung im wesentlichen mit jenem des