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Die wichtigsten vegetabilischen Nahrungs- und Genussmittel : mit besonderer Berücksichtigung der mikroskopischen Untersuchung auf ihre Echtheit, ihre Verunreinigungen und Verfälschungen ; mit 271 Holzschnitten
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Zimmt.

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im Kalipräparate an Quer- und Längenschnitten als farblose Strängezwischen den übrigen gelbgefärbten Gewebsbestandtheilen deutlichhervor.

Die Siebröhren (Fig. 243, VI, sb) haben lange Glieder undzeigen an der wenig schräg geneigten Siebplatte eine schöne Sieb-tüpfelung, meist aber eine starke callöse Auflagerung in Gestalteines scheibenrunden Doppelpolsters und an den radialen Seitensehr zarte, dicht aufeinanderfolgende Siebtüpfel.

Sehr deutlich bringt man die Sieb-, resp. Callasplatten, welche sich beider Maceration in Kalilauge leicht ablösen und frei im Gesichtsfelde als rundlichesiebförmig durchbrochene Scheiben angetroffen werden, zur Anschauung anmit Kalilauge behandelten Schnitten oder an Macerationspräparaten durch Färbungmit (l%iger Lösung von) Anilinblau der ausgewaschenen Schnitte etc. Die Callus-platte färbt sich sofort violett, später schön blau, oder es erscheint an der Sieb-platte ein zierliches blaues Netz. Hie und da kommen auch an den Seiten derSiebröhren callöse Auflagerungen vor.

Die Bastfasern stehen am Querschnitte zerstreut, meist ein-zeln, selten zu zwei gruppirt, sind gerundet vierseitig (Fig. 243, IV b'unten) oder gerundet, meist etwas tangential gestreckt (T = 1524,R1218(/), so stark verdickt, dass das Lumen nur alsSpalt erscheint. Die dicke Wand zeigt nur einige concentrischeSchichtungsstreifen und hie und da einen feinen Forenkanal.

An Längenschnitten oder durch Maceration isolirt sind dieBastzellen spindelförmig (Fig. 243, IV), 240480a lang, beider-seits kurz kegelig oder keilförmig, seltener lang zugespitzt, stumpfoder gegabelt (Fig. 243, IX, 6), an den Seiten glatt, zuweilen(zumal an einer Secretzelle) flach bogenförmig gekrümmt, spalten-tüpfclig.

Einzelne (aus dem cambialen Theile) zeigen ein weites Lumen. TJebrigensist die Zahl der Bastzellen und zum Theil auch ihre Breite im Baststrahle nachden Binden sehr verschieden. In den gelbbraunen sind sie gewöhnlich sehr spär-lich und sehr zerstreut vorhanden, reichlicher im allgemeinen in den rotlibraunenStücken und hier auch oft schmäler.

Die Seeretzellen (Fig. 242, Su. Fig. 243, II, Schi) des Zimmtsverhalten sich ganz ähnlich jenen der Zimratblüten (pag. 381). Siesind anSchnitten oder durch Maceration isolirt, vorwiegend elliptisch,seltener kugelig mit einem Durchmesser, resp. einer Länge von30100 {* in der Mittelrinde. In der Innenrinde sind sie mehroder weniger axil gestreckt und erreichen hier Längen bis 380 jabei einer Breite von 36105 y. Nicht selten stellen sie schmaleSchläuche dar. Hie und da stehen mehrere in axiler Anordnungübereinander. Ihre Membran ist zum Theil verkorkt, ihr InhaltSchleim oder (oft zum Theil verharztes) ätherisches Oel oderSchleim und Oel. Der Schleim geht aus der Membran hervor. Beivorsichtiger Einwirkung von Wasser zeigt er dichte Schichtung.

Viele Secretzellen zeigen dann eine dicke geschichtete farblose oder weisseWand ; das Lumen ist infolge der Qucllnng fast verschwunden oder auf einenkleinen Baum reduefrt, der in einzelnen Secretzellen von ätherischem Oel ein-genommen ist. Andere Secretzellen zeigen nur letzteres als Inhalt, keine Schleim-schichten. Es sind also Oel-, Schleim- und gemischte Secretzellen vorhandenBald überwiegen die Schleim-, bald die Oelzellen. Je mehr der letzteren, desto'