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Die wichtigsten vegetabilischen Nahrungs- und Genussmittel : mit besonderer Berücksichtigung der mikroskopischen Untersuchung auf ihre Echtheit, ihre Verunreinigungen und Verfälschungen ; mit 271 Holzschnitten
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Senf.

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zusatz tritt eine sehr schöne und dichte Schichtung und in derFläche radiale Streifung auf von zahlreichen, die Schleimschichtendurchsetzenden feinen Porenkanälen (Fig. 239, V, E).

2. G-rosszellen (Fig. 238, Gr.), vorwiegend in zwei Reihen,derbwandig, in den Ecken collenchymatisch verdickt und miteinem kleinen drei- oder viereckigen Intercellularraum, im tan-gentialen Durchmesser etwa 60105 a. Ihre Wand gleich derSchleimmembran der Epidcrmiszellen mit Chlorzinkjod blau, mitJodphosphorsäure violett.

3. Sklereidenschicht (Fig. 238 u. 239 I, Ps.) mit wenigerungleich radiallangen (hohen) Elementen (R = 3045, T = 6 bis15 [7.); diese in der Fläche auch weniger regelmässig polygonal,sehr ungleich, viele verzogen.

Die Verdickung der Sklereidenwand am Querschnitte ähn-lich wie bei schwarzem Senf, aber die ins Lumen vorspringendeVerdickungsmasse weniger glatt, unter der polsterartigen Ver-dickung wie gezähnelt oder feinzackig; die Wand nur blassgelboder fast farblos.

Fig. 240.

S i n a p i s alba.Drei Schleimcpidermiszellen der Samenschale nach Einwirkung von Wasser (Tschirch).

Die Skiereiden sind durch Kochen in Kalilange schwieriger zu isoliren;meist erhält man sie dabei nur in Complexen.

Chlorzinkjod färbt die äussere dünnwandige Partie der Zellen branngelb,die inneren verdickten Partien direct blau bis auf eine innerste sehr dünneMembranlamelle, welche goldgelb gefärbt wird.

4. Unter der Sklereidenschicht folgt (Fig. 238 u. 239 I, pg.)eine einfache Lage radial comprimirter Zellen wie beim schwarzenSenf; dieselben führen aber kein Pigment. Es fehlt also eineeigentliche Pigmentschicht.

5. Aleuronschicht (Fig. 238 u. Fig. 2391, AI) wie beiBrassica nigra; ihre Zellen am Querschnitte etwa 1530;x hoch,1536 [J. tangential breit.

6. Die hyaline Schicht (Fig. 238 u. Fig. 2391, 8) istbreiter (ca. R = 24 (./.). Sie lässt sich mit Kalilauge in eine Anzahlvon farblosen, dünnwandigen, inhaltslosen comprimirten und ob-literirten Zellschichten zerlegen.

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