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Die wichtigsten vegetabilischen Nahrungs- und Genussmittel : mit besonderer Berücksichtigung der mikroskopischen Untersuchung auf ihre Echtheit, ihre Verunreinigungen und Verfälschungen ; mit 271 Holzschnitten
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496
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Senf.

Pericambinm und Endodermis). Zwischen ihm und der Epidermisliegt, etwa in fünf Reihen, ein sehr regelmässiges polyedrisches,relativ grosszelliges (2445 \j.) Parenchym; seine subepidermaleSchicht mit etwas radial gestreckten Elementen.

Die Zellmembran der Gewebselemente des Keims wird mitChlorzinkjod direct blau gefärbt.

Als Inhalt führen die Zellen des Keimlings (in Radiculaund Gotylcdonen) relativ grosse (4'518 u- lange) Aleuron-körner in öligem Plasma,

Die Aleuronk örn er (Fig.237) sind verschieden gestaltet,grösstentheils wenig regelmässig, rundlich oder rundlich-eckig;häufig sind gestreckte, längliche, länglich-eiförmige, unregelmässigbegrenzte, eingekerbte, verbogene, lappige. Sie erscheinen von einge-schlossenen Globoiden granulirt;einzelneenthalten einKrystalloid.In den mit Aether-Weingeist be-handelten Schnitten (oder im Pul-ver) werden sie mit Cochenillesofort roth gefärbt.

In einzelnen zerstreuten odergruppirten Parenehymzellen weicht derInhalt insofern ah, als derselbe mitJodsolution sieh tiefer gelb färbt undvon verdünnter Essigsäure, welche denInhalt sonst löst, nicht gelöst wird.Tschirch hält diese Zellen nicht fürllyrosinzellen, obwohl eine solche An-nahme nahe läge; jedenfalls aber istdieses Ferment im Gewebe des Keims(nicht der Testa) enthalten.

D as P u 1 v e r des schwarzenSenfs besteht (Fig. 235 undFig. 236) der Hauptsache nachaus dem zertrümmerten Gewebedes Keims: ganzen Stücken desCotyledonar- und Radiculage-webes und aus dessen Inhalts-körpern: Aleuronkörnern und Fetttropfen. Dazu sFragmente der Testa und ihrer Gewebssehichten.

Man findet im Pulver ganze Stücke der Testa mit allenSchichten derselben, besonders auffallend die grossen braunenPolygone in der Flächenansicht, wie sie oben beschrieben wurden,mit der Sklereidenschicht und den aufliegenden Gross- und Epi-dermiszellen, häutig auch mit der Aleuronschicht; Stücke derbraunen Sklereidenschicht (Zellen 59>x breit); einzelne Schleim-zellcn als scheinbar structurlose weisse Körper, die bei Zusatzvon Wasser aufquellen oder auch ganze Epidermisfragmente. AuchStücke der Aleuronschicht für sich in der Flächenansicht kommenziemlich reichlich vor. Durch Kochen in Kalilauge lassen sich die

Senf.I Zellen aus dem Keimparenchvm mitAleuronkörnern und II Alenronkörner desweissen , III des schwarzen Senfs , zumTheilmit einem KrystulloidalsEinschluss.

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