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Senf.
Unter Alkohol zeigt die Aussenwand der Zellen in der Fläche spalten-förmige Tüpfeln. Sehr gut lässt sich die Schichtung wahrnehmen, wenn manganze Samen in Kalilauge erwärmt, die Testa sorgfältig ablöst und in der Flächeuntersucht. Safranin färbt alsdann die wohlerhaltenen Schleimzellen blass violett.
2. Subepidermale Grosszellenschieht (Fig.233, m (I b)u. Fig. 234, Gr.). Eine gleichfalls einfache Lage von ganz zu-sammengefallenen grossen Zellen. In Chloral oder besser in Kali-lange entfaltet, erscheinen sie vorwiegend tangential gestreckt(T — 45—150, R = 24—45 u.) mit nach einwärts vorgewölbterSeite, inhaltslos.
Fig. 233.
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Brassica nigra.
Querschnitt durch die Randpartie des Samens, cut. Cuticula, seh. (la) Schleimschicht,
•m (Ib) Grosszeilenschicht, sc. (II) Sklereidenschicht; p (III) Pigmentschicht, k (IV)
Aleuronschicht; c Nährgewebe (Hyaline Schicht), cot. Cotyledonarparenchym mit Aleuron
gefüllt. (Tschirch.)
3. S k 1 e r e i d e n-(Steinzellen- oder Palissaden-) S c h i c h t(Fig. 233 (II), sc. u. Fig. 234, Ps.), eine einfache Reihe von eigen-thümlich gestalteten und verdickten braunwandigen Zellen, welcheam Querschnitte mehr oder weniger radial gestreckt, sehr ungleichhoch (R—-15—60;x) sind, am kürzesten der stärksten Wölbungoder der Mitte der Innenseite der Grosszellen entsprechend, amhöchsten (längsten) an den radialen Seiten der Grosszellen, zwischenwelche sie sich mit ihren äusseren Theilen einschieben.
Ihre Aussenwand und bei den längeren auch der äussereTheil der Seitenwände sind dünn, weiterhin aber diese letzteren.
polsterförmig in das Lumen vorspringend,
ringförmig verdickt.
weiter nach einwärts wieder etwas an Dicke abnehmend, jeden-falls aber hier sowie an der Innenwand auffallend stärker ver-dickt, als an der Aussenwand.