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Die wichtigsten vegetabilischen Nahrungs- und Genussmittel : mit besonderer Berücksichtigung der mikroskopischen Untersuchung auf ihre Echtheit, ihre Verunreinigungen und Verfälschungen ; mit 271 Holzschnitten
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Sternanis.

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In histologischer Beziehung ist hervorzuheben (Fig. 221 bis 224):

I. Pericarp. Cuticula faltig-gestreift, aber zarter als bei I. verum; Epi-dermiszellen in der Fläche polygonal oder ausgeschweift-polygonal, 30—60—90 a,Spaltöffnungen an 45 a lang." Es sind also Epidermiszellen und Spaltöffnungenkleiner.

Das Parenchym der Mittelschicht besteht auch hier aus vorwiegend grossen(bis 250p.), aber durch Kochen in Kalilauge isolirt in der Form weniger mannig-faltigen, vorwiegend sphäroidalen und gestreckten, weniger aas buchtigen oderausgeschweiften Elementen mit etwas derberer, übrigens auch getüpfelter, mitChlorzinkjod sich bläuender Membran und rothbraunem, häufig grobkörnigemInhalt. Im Parenchym häufig Complexe von zum Theil grossen, grobgetüpfeltensklerotischen Zellen, aber keine polymorphen Skiereiden wie im Pericarpvon Illicium verum. Auch die Secretz eilen sind selten ausgeschweift oderbuchtig begrenzt, vorwiegend kugelig oder viele gestreckt (60—300 u.).

Die Steinzellen, welche die innere Epidermis an der Dehiscenzflächebilden (Fig. 223 und 224 e), sind nicht so stark verdickt als bei Illicium verum;das Gleiche gilt auch von den unter ihr (Fig. 224 f.) liegenden mechanischen Ele-menten (Bast- und Stabzellen).

Die Säulenzellen des Samenlagers (Fig. 221, S u. Fig. 222) sind 330 bis

Fig. 220.

1 Tanze Frucht von Illicinm religiosnm von unten mit dem Korkringe inder Mitte: 2. Karpell der Lange nach geöffnet und 3 Same von der Seite voni Karpell der Länge nach geöffnet und 5 Same von der Seitevon I. verum.

I. religiösem :

360 u. lang, in der Fläche polygonal, streckenweise mit verbogenen Seiten, 45 bis126' die meisten wohl 60—90 a breit, also kürzer und breiter als beil. verum.Ihre Membran erscheint in Chloral tiefer gelb gefärbt (goldgelb).

II Samen. Steinzellenepidermis der Testa aus m der Fläche buchtig-sternförmigen, am Querschnitte 240—270 a radial langen, 60 a breiten Palissaden-zellen mit dem gleichen Verhalten wie bei Illicium verum.

Die folgende Schicht ans sklerotischen Zellen verhalt sich gleichfalls ganzanalog wie beim echten Sternanis, nur sind die Elemente, wenigstens jene deräussersten, an die Epidermis stossenden Beihe stärker verdickt und die skleroti-schen dicht grobgetüpfelten Zellen mit unter Wasser gelbbraunem Pigment,hie und da mit kleinen farblosen prismatischen Krystallen, in der Flache meistan den Seiten mehr oder weniger verbogen, flach buchtig, mit kleinen rundlichenIntercellularen, aber ohne oder wenigstens ohne deutliche Conjugation mit vonder Wand entspringenden zapfenartigen Fortsätzen.

Die innere Samenhaut zeigt in der Fläche stellenweise sehr regelmässigpolyedrische (5—6seitige), anderwärts axil sehr langgestreckte (bis 300a bei45—60 a Breite) Zellen mit farbloser Membran und gelbbraunem homogenem oderfleckig-wolkigem Inhalt, welcher gleich der stellenweise feinknotigen Wand mitNaphtylenblau sich tief blau färbt. Die hiebei ungefärbt bleibende hyaline Schichtzeigt das Verhalten jener des echten Sternanis, speciell auch rücksichtlich derreichlich vorhandenen Kalkoxalatkrystalle.

Das Endosperm ist ein sehr regelmässiges Parenchym aus isodiametrisch-polyedrischen 5—öseitigen Zellen (60-90 a) mit etwas derberer Membran wiebei I. verum.