Schalenobst.
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39. Pistazien, die Samen von Pistacia vera L. (Klein-asien; Anaeardiaceae). Etwa 2 Cm. lang, länglich, gewöhnlichvon der Seite etwas zusammengedrückt, gernndet-3—4kantig,beiderseits abgerundet, auf der stark gewölbten Rückenfläche meistscharf gekielt, dunkelcarminroth mit helleren Netzadern, fast glatt,an der Bauchseite grünlich, runzelig, im unteren Theile mitgrossem eingedrücktem Nabel, von welchem eine Furche zu demam anderen Ende gelegenen Hagelfleck zieht. Die dünne Samen-
haut umschliesst zwei schön grüne, ölig-fleischige, planconvexe
Cotyledonen mit dem an ihrer Spitze gelegenen gelblichen Würzel-chen und dem kleinen Knöspchen. Geschmack mandelartig. Werdenleicht ranzig.
40. Erdnüsse, Erdeicheln, die Samen von Arachis hypo-gaeaL. (Afrika; Caesalpinaceae). Im Handel kommen sie gewöhn-lich noch in den walzlichen, meist etwas höckerigen, in der Mitteeingeschnürten, an Seidenraupcncocons erinnernden, 2—3 Cm. langen,netzaderig-runzeligen, strohgelben, nicht aufspringenden Hülsen zu1—3 vor, sind eirund bis länglich-walzlich, 12—18 Mm. lang, aneinem Ende gerundet oder schief gestutzt, am anderen Ende kurzund schief gesehnabelt, mit einem unter der Spitze gelegenenkleinen Nabel. von dem ein Gefässbündel als Nabelstreifen zudem nahe am stumpfen Ende gelegenen Hagelfleck verlauft.Samenhaut sehr dünn, leicht ablösbar, braunroth, von Gefäss-bündeln längsgestreift. Samenkern nährgewebslos, der Haupt-masse nach bestehend aus den dicken, weissen, ölig-fleischigen,planconvexen Keimlappen; zwischen ihnen ein kleines dickesWürzelchen und ein zierlich gefiedert-blätteriges, grünlich gelbesKnöspchen. Geschmack mandelartig und etwas an Bohnen erinnernd.
Sie enthalten bis an 50% fettes Gel, bis 28% Stickstoffsub-stanzen; Aschengehalt 2'5%. AVerden leicht ranzig.
41. Mohnsamen. Die Samen der gewöhnlichen Culturformdes Gartenmohns, Papaver somniferum L. (a. nigrum DC.Vorderasien; Papaveraceae). Nierenförmig, etwas flachgedrückt,
1—1'oMm. lang, graublau oder bläulichgrau, sehr leicht, anderOberfläche zierlich netzrunzelig, mit dünner Samenschale und öl-reichem Nährgewebe, welches den stielrunden gebogenen KeimUmschliesst, dessen Keimblätter etwa so lang sind als das Würzel-chen. Geschmack milde ölig-süsslich, geruchlos. Geben an 50% fettesGel. Als Zuthat zu Mehlspeisen und Backwerk.
Hieher auch die analog benützten .Sesamsamen von Sesa-mum Indicum L. (Pedaliaceae). Länglich, eirund oder eiförmig,etwas flachgedrückt, weiss, bräunlich, braun bis braunschwarz;Kern mit dünnem, fast häutigem Nährgewebe und geradem, ölig-fleischigem Keimling-. In vielen Culturformen.
42. Pineolen,
Pigneoli.
Piniennüsschen, die Samenkerne
von Pinus Pinea L. (Südeuropa; Coniferae). Länglich-spindel-förmig oder fast walzlich, meist etwas gekrümmt, an den Endengerundet, 12—15 Mm. lang, frisch weiss, beim Lagern oberfläch-