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Die wichtigsten vegetabilischen Nahrungs- und Genussmittel : mit besonderer Berücksichtigung der mikroskopischen Untersuchung auf ihre Echtheit, ihre Verunreinigungen und Verfälschungen ; mit 271 Holzschnitten
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Schalenobst.

gebiet cultivirt; Rosaceae-Prunoideae) in zahlreichen Cultursorten.Im allgemeinen spitz-eiförmig, mehr oder weniger flachgedrückt,bieonvex oder, wo zwei Samen in einer Schale vorhanden waren,planconvex oder concav-convex, 1*52"5 Cm. lang, seitlich unterder Spitze mit flachem Nabel; von diesem (Fig. 138) entlang demeinen Rande, zieht ein meist wenig hervortretender Nahelstreifenbis zu dem am abgerundeten Samengrunde befindlichen grossenkreisrunden Hagelfleck; von diesem gehen 16 18 Gefässbündelüber die beiden Flächen gegen die Spitze zurück. Samen-hülle eine dünne, matt zimmtbraime, aussen schilferig rauheHaut, nach Einweichen in Wasser leicht vom Kern ablösbar.Dieser der Hauptmasse nach aus den zwei grossen weissen, plan-convexen, ölig-fleischigen Keimlappen bestehend, zwischen ihnenund zum Theil frei vorragend das nach oben gewendete kurzeWürzelchen.

Geschmack angenehm ölig-süss und schleimig. Geben mitWasser zerstossen eine weisse geruchlose Emulsion.

L Provenccr und 2 Puglieser Mandel, 3 Mandel im Durchschnitte, aa Samenhaut

Hartwich).

Die meisten Süssmandeln kommen aus Spanien, Italien,Südfrankreich und Nordafrika in unseren Handel. Besonders grossdie Malaga- und Jordanmandeln.

Die einfächerige ein-, zuweilen zweisamige (Vielliebchen)Steinschalc bald dick, beinhart, gelb, braun, glänzend, gefurchtund porös, bei manchen Sorten (Krachmandeln) dünn, matt, ge-brechlich.

Gehalt an fettem Oel 5056°/ 0 , daneben Zucker (6°A),etwas Asparagin, Gummi und Proteinstoffe (24%), wesentlichLegumin und Emulsin. Wassergehalt 3 bis fast 7, Aschengehaltfast 3%-

Bittere Mandeln sind die Samen einer Varietät des Mandel-baumes, Prunus Amygdalus Stokes Var. amara DC. Unterscheidensich von den süssen Mandeln nur durch den Geschmack, welcherstark bitter ist, beziehungsweise durch ihren Gehalt an Amygdalin.Mit Wasser zerstossen geben sie eine weisse Emulsion unter Ent-wicklung eines starken Geruches nach Bittermandelöl, infolge derdabei stattfindenden Zerlegung des Amygdalins in Bittermandelöl,Blausäure und Zucker. Die bitteren Mandeln sind daher giftig.