Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
131
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gern von nüchterner Berechnung erzeugt gesehen hättener machte ihn gleichgültig gegen dit Dornen auf derBahn, gegen die Stürme aut Himmel. Er lerntedie Feindschaften, die er hcrausfordertc, die Vcr-läumdungcn, die ihn begeiferten, verachten. Manch-mal schwieg er, aber manchmal schleuderte er auch dieWaffe zurück. Wie ein Soldat, der einer Sache dient,glaubte er, daß, wenn die Sache in seiner Persongekränkt würde, er die ihm von Gott verliehenenWaffen brauchen dürfe ohne Furcht und ohne Tadel.Nach und »ach ward er ebenso gefürchtet als bekannt;und obgleich Viele ihn schmähten, konnte ihn dochNiemand verachten.

Es würde für den Plan dieses Werks nicht paffen,Maltravers Schritt für Schritt auf seinem Weg zufolgen. Ich beschreibe nur die Hauptcrcignissc, nichtdie kleinen Einzclnhciten seines geistigen Lebens, lieberden Charakter seiner Bücher wird genügen, so viel zusagen, daß sic, was auch die Fehler daran, doch ur-sprünglich sein waren. Er schrieb nicht, um zukopiren, und machte keine Compilationen von Büchernvoll Gemeinplätze. Er war allerdings ein Künstlerdenn was ist der Genius selbst ohne Kunst? aber erentlehnte Gesetze und Harmonie und Ordnung von demgroßen Koder der Wahrheit und Natur; einem Koder,welcher eifriges und unermüdliches Studium erheischt obgleich seine ersten Grundsätze wenige und einfachfind; vor diesem Studium scheute Maltravcrs nichtzurück. Tiefe Liebe zur Wahrheit wav es, was ihn

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