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seine Sphäre als Schriftsteller dadurch, daß er freiund keck als Burger mit allen Klasse» verkehrte. Aberdie Literatur wurde ihm, was die Kunst dem Künstler— was die Geliebte dem Liebenden — eine alles ver-schlingende, beglückende Leidenschaft. Er machte sie zuseinem herrische», göttlichen Berns — er liebte sicals Beruf — er widmete ihren Zwecken und ihrerEhre seine Jugend, seine Sorgen, seine Träume —seinen Geist, sein Herz und seine Seele. Er war einstummer aber glühender Enthusiast in dem Orden, inden er getreten war. Von der Literatur, däuchtcihn, stamme Alles her, was die Nationen aufgeklärtund die Menschen menschlich gemacht habe. Und erliebte die Literatur um so mehr darum, weil ihre Aus-zeichnungen nicht die der Welt waren - - weil sic wederüber Bänder, noch Sterne, noch über hohe Acmtcr zugebieten hatte. Ein Name, bewahrt in der tief-empfundene» Dankbarkeit und dem fortcrbcndc» Ent-zücken der Menschen — das war die Ehre, die sie zubieten hatte. Ihr gehörte die große, ursprünglicheKirche der Welt, ohne Päbstc und Muftis — ohneSinecnrcn, Pluralitäten und Hierarchien. Ihre Dienerredeten zur Welt wie die altcu Propheten, nur trach-tend , gehört zu werden und Glauben zu finden. Er-füllt von diesem Fanatismus setzte Enist Maltravcrsseinen Weg fort in der großen Prozession der Myrten-träger hin znm Hciligthum. Er schwang den Thyrsusund glaubte an den Gott. Mmälig wirkte in ihm seinFanatismus die Philosophie, welche de Montaigne