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»nd genauere Kenntnisse besaß, als junge Autoren ge-wöhnlich nöthig finden, fich an;»cigncn. Er suchte nicht,wie Cäsarini, einen prächtigen Wortschwall nm einenkleinen Kern von Zdcc» zu häufen. Mochte sein Stylberedt oder einfach scyn — es war immer ein getreuerAusdruck wohl überlegter und verdauter Gedanken.Ein dritter Grund — und ich verweile bei diesenPunkten, nicht nur um die Laufbahn MaltravcrS zuerläutern, sondern auch', weil diese Winke etwa Andernnützlich scyn dürften — ein dritter Grund, warumMaltravcrS eine rasche und günstige Aufnahme beimPublikum fand, bestand darin: daß er nicht die Eigcn-thümlichkcit seines Ausdrucks und seiner Zdcen abge-stumpft hatte in jener für den literarischen Novizenverderblichsten Schule — den Spalten eines Magazins.Periodische Schriften find ein treffliches Mittel desVerkehrs zwischen dem Publikum und einem Autor vonschon begründendem Namen, welcher den Reiz derNeuheit verloren, aber das Gewicht eines anerkanntenRufs gewonnen hat, und dcr^ betreffe cs nun Politikoder Kritik, häufige und fortdauernde Gelegenheitsucht, die ihm cigcnthümlichcu Sätze und Lehren immerwieder geltend zu machen und zu erläutern. Aber beidem jungen Schriftsteller hat diese Weise der Mit-thcilung, wenn zu lange fortgesetzt, einen höchst nach-thciligen Einfluß sowohl auf seine künftigen Aussichten,als auch auf seinen Geschmack und Styl im Augenblick.Was jene betrifft, so wird ans solche Weise das Publikumvertraut mit seiner Manier (und alle Schriftsteller,