Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
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stößt seinen blutigen Säbel auf Len BudenAllesist verloren!"

Elender! Deine Feigheit hat uns zu Grunde gerich-tet!" brüllte der wilde Coffinhal, indem er die Memmezum Fenster hinaus schleuderte.

Ruhig wie die Verzweiflung stand der finstere St.Inst; der lahme Couthon kriecht und krabbelt unter denTisch; ein Schuß ein Knall! Robespierre wollte sichselbst entleiben! Die zitternde Hand hat ihn nur ver-stümmelt, aber nicht getödtet! Die Glocke des Stadthau-ses schlägt drei Uhr. Durch die erbrochene Thüre dieLüstern Gänge entlang, in den TodeSsaal, bricht derBolkS-haufe. Verstümmelt, fahl und gelb, mit Blut bespritzt,sprachlos, aber nicht bewußtlos, fitzt noch hochmüthig inaufrechter Stellung der Hauptmörder! Um ihn drängensie sich sie schreien sie verwünschen ihn! ihre Gesich-ter glühen von den geschwungenen Fackeln! Er, nicht dersternglänzende Magier, ist der eigentliche Zauberer! Undum seine letzten Stunden versammeln sich die Teufel, dieer herauf beschworen!

Sie schleppen ihn fort! Oeffne deine Thore, uner-bittliches Gefängniß! Die Conciergerie empfängt ihreBeute! Kein Wort mehr sprach auf Erden MarimliianRobespierre! Ströme aus deine Tausende und Zehntau-sende , befreites Paris! Nach dem Revolutionsplatz rolltder Karren mit de,» König des Schreckens, St. Just,Dumas, Couthon find seine Begleiter zum Grabe! EinWeib ein kinderloses Weib, mit greisen Haaren, springtzuihmhinDeinTod macht mich trunken vor Freude!"Er schlug seine blutunterlaufenen Augen ansFahrezur Hölle, mit den Flüchen der Weiber und Mütter!"

Die Henker reißen die Binde von der zerschmettertenKinnlade! Ein Kreischenund das Volk lacht; und dasMesser fällt, unter dem Jauchzen der zahllosen Tausende!