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immer noch schien die einsame Luft in zitterndem Ent-zücken zu flüstern. Und so wird es immer seyn bei denje-nigen, die einmal, sich ganz vom Leben losmachend, denBesuch de« Engels des Glaubens empfangen haben.Einsamkeit und Welt behalten den Glanz, und er schwebtnoch wie ein Heiligenschein über ihren Gräbern!
Vierzehntes Kapitel.
Dann zur Blumcnflur der SterneAufgeschanet liebcwarin,
Fass' ihn freundlich Arm in Arm,Trag' ihn in die blaue Ferne.
U h l a n d.
Er stand auf dem hohen Balkon, der die ruhigeStadt überschaute. Obgleich in der Ferne die heftigste»Leidenschaften der Menschen geschäftig waren an dem Ge-webe des Kampfes und Verderbens, lag doch Alles, wassich seinen Blicken darbot, friedlich und still in den Strah-len des Sommermondes, denn seine Seele war empor-gerafft über die Menschen und des Menschen enge Sphäre,und nur die heitere Schönheit der Schöpfung war demAuge des Sehers gegenwärtig und vorhanden. Da stander, allein und nachdenklich, um den letzten Abschied zunehmen von dem wunderbaren Leben, das sei» gewesenwar.
Die Gefilde des Raumes durchschweifend, schaute er