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Dreizehntes Kapitel.
' Erde mag zurück in Erde stäuben.
Fliegt der Geist-doch aus dem morschen HauS!
Seine Asche mag der Sturmwind treiben.
Seine Liebe dauert ewig au§!
Schiller.
Morgen! — 'und es ist schon Dämmerung! Einernach dem andern tauchen die milden Sterne lächelnd amHimmel hervor, die Seine, mit ihren langsamen Gewäs-sern, zittert noch im letzten Kusse des rosigen Tages; undnoch schimmert im blauen Himmel die Spitze von Notre-Dame; und noch dämmert am blauen Himmel die Guillo-tine bei der üarriero ckll Träne. Kehren wir ein in die-sem verwitterten Gebäude, einst Kirche und Kloster derPredigermönche, bekannt unter dem damals heiligen Na-men der Jakobiner; da hatten die Jakobiner ihren Klub;da, in dem länglichten Saale, elnst die Bibliothek derfriedlichen Mönche, versammeln sich die Anbeter desGötzen St. Robespierre? Zwei ungeheure Tribünen, anLeiden Enden errichtet, enthalten die Hefe und den Ab-schaum des wilden Pöbels — die Mehrheit dieses Publi-kums besteht aus den Furien der Guillotine (furios ckoxuillotino). Mitten in dem Saale sind Büreau und Stuhldes Präsidenten — der Stuhl, durch die Pietät der Mön-che lang bewahrt als eine Reliquie descheiligen Thomasvon Aquino! lieber diesem Sitze grollt Brutus' herbeBüste. Eine eiserne Lampe und zwei Armleuchter er-