Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
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87
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Dreizehntes Kapitel.

' Erde mag zurück in Erde stäuben.

Fliegt der Geist-doch aus dem morschen HauS!

Seine Asche mag der Sturmwind treiben.

Seine Liebe dauert ewig au§!

Schiller.

Morgen! 'und es ist schon Dämmerung! Einernach dem andern tauchen die milden Sterne lächelnd amHimmel hervor, die Seine, mit ihren langsamen Gewäs-sern, zittert noch im letzten Kusse des rosigen Tages; undnoch schimmert im blauen Himmel die Spitze von Notre-Dame; und noch dämmert am blauen Himmel die Guillo-tine bei der üarriero ckll Träne. Kehren wir ein in die-sem verwitterten Gebäude, einst Kirche und Kloster derPredigermönche, bekannt unter dem damals heiligen Na-men der Jakobiner; da hatten die Jakobiner ihren Klub;da, in dem länglichten Saale, elnst die Bibliothek derfriedlichen Mönche, versammeln sich die Anbeter desGötzen St. Robespierre? Zwei ungeheure Tribünen, anLeiden Enden errichtet, enthalten die Hefe und den Ab-schaum des wilden Pöbels die Mehrheit dieses Publi-kums besteht aus den Furien der Guillotine (furios ckoxuillotino). Mitten in dem Saale sind Büreau und Stuhldes Präsidenten der Stuhl, durch die Pietät der Mön-che lang bewahrt als eine Reliquie descheiligen Thomasvon Aquino! lieber diesem Sitze grollt Brutus' herbeBüste. Eine eiserne Lampe und zwei Armleuchter er-