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pen, und mit diesem Lächeln verschwand der Richtplatz,der Kerker, das Grausen! mit diesem Lächeln schien derunendliche Raum übergoffen mit ewigem Sonnenschein.Er siieg empor von der Erde — er schwebte über ihr —ein Wesen nicht mehr von irdischem Stoff—ein geistigesBild von Freude und Licht! Droben öffnete sich der Him-mel, eine Tiefe nach der andern; und man sah von Fernedie Heerschaaren der Schönheit, Reihe um Reihe; undein „Willkommen!" ertönte in Myriaden Melodien ansEuren zahllosen Chören, o Völker des Himmels — „Will-kommen, o Du durch Opfer Gereinigter, und Unsterbli-cher durch das Grab — nur das heißt sterben!" Undstrahlend unter den Strahlenden streckte das geistige Bildseine Arme aus, und flüsterte der Schläferin zu: „Ge-nossin der Ewigkeit! das heißt sterben!"
„Ha! warum winken sie uns von den Giebeln derHäuser? Warum rottet sich das Volk in den Straßenzusammen? Warum ertönt die Glocke? Was bedeutetdas gellende Sturmläuten? Hört das Feuern! das Waf-fenklirren! Mitgefangene, ist am Ende noch Hoffnung füruns?"
So raunen die Gefangenen keuchend einander zu.Der Tag erbleicht — der Abend bricht ein; immer fortdrücken sie ihre bleichen Gesichter ans Gitter; und immersehen sie aus den Fenstern und von den Giebeln der Häu-ser das Lächeln von Freunden — die wehenden Signale.„Hurrah!" endlich — „Hurrah! RobeSpierre ist gefallen!Die Schreckensherrschaft ist nicht mehr! Gott hat unsdas Leben gefristet!"
Ja! wirf einen Blick in den Saal, wo der Ty-rann und seinConelave das Toben draußen gehört haben!— Die Prophezeiung von Dumas erfüllend, taumelt Hen-riot, trunken von Blut und Branntwein, herein, und