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6 (1842)
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versprochen habe. Je nachdem Du mich morgen zufriedenstellst, lebt oder stirbt sie. Ich bin offene Bürger; DeinGeist soll mich nicht verfolgen wegen Mangels an treuemWorthalten." ^

Nur um einen Tag Frist habe ich gebeten; dasUebrige überlaffe ich der Gerechtigkeit oder dem Himmel.Eure HuissierS warten unten."

Sechzehntes Kapitel.

Und de» Mordstahl sch ich blinkenUnd das Mörderauge glüh'»!

Schillers Caffandra.

Viola war in dem Gefängniß, das sich nur fürsolche öffnete, die vor dem llrtheil schon verdammt waren.Seit ihrer Trennung vonZanoni schien selbst ihre geistigeKraft gelähmt. Alle jene schöne lleberfülle von Phantasie,die, wenn nicht die Furcht des Genius, doch seine Blütheschien, jener ganze Erguß köstlicher Empfindungen undGedanken, die, wie ihr Zanoni mit Recht gesagt hatte,in ihrer geheimnißvollen Zartsinnigkeit, ihn, den Weisen,immer durch ihre Neuheit überraschten Alles war weg,vernichtet, die Blüthe gewelkt, die Quelle vertrocknet.Aus einem fast mehr als irdisch weiblichen Wesen, schiensie gedankenlos fast unter das Kind herabzusinken. Mitdem begeisterten Freunde hatte auch die Begeisterung auf-