Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
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Piken und den wilden Stirnen der HuissierS geschaut. Undjetzt, wie sie im Kerker allein waren, schlang es seineAerinchen um ihren Hals, und murmelte seine unartikulir-ten Töne, leise nnd süß, wie eine unbekannte himmlischeSprache des Trostes. Und vom Himmel war sie wirklich!Denn bei diesem Flüstern schmolz die Angst von ihrerSeele weg empor, von Kerker und Tod, empor, dort-hin , wo die seligen Cherubim die Gnade des Alllieben-den Preisen, flüsterte diese Cherubsstimme. Sie sank aufihre Kniee und betete. Die Zerstörer von Allem, wasdas Leben verschönert und heiligt, hatten den Altar ent-weiht und den Gott geläugnet! sie hatten den letztenStunden ihrer Opfer den Priester, die Schrift und dasKreuz versagt! Aber der Glaube baut sich im Kerker undim Lazareth seine erhabensten Altäre; und durch Dächervon Stein, die das Auge des Himmels ausschließen,steigt die Leiter empor, wo die Engel auf und niederschweben das Gebet.

Nnd da, in der nächsten Zelle neben der ihrigen, sitztder Atheist, Nicot, dumpf in der Finsterniß, und grübeltüber dem Gedanken Danton's, daß der Tod Vernichtungsey. * Er bot nicht das Schauspiel eines erschrockenen undx verstörten Gewissens dar! Reue ist das Echo der verlorenncn Tugend, und er hatte nie die Tugend gekannt. Hätteer noch einmal zu leben, er würde wieder so leben. Aberschrecklicher als das Sterbebett eines gläubigen und ver-

*lila «lemeuro sei» dientüt Io diöantl" sagte Danton vorseinen Richter».