Print 
6 (1842)
Place and Date of Creation
Page
110
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
 

110

Glaubt nicht, gestrenger Richter, daß ich komme eineGunst zu erbitten, die Euch^ selbst Etwas kosten könnte ich komme nur, um einen Tag Aufschub für eine anderePerson zu erbitten."

Bürger, es ist unmöglich! Ich habe den Befehlvon RobcSpierre, daß nicht Eine Person weniger als dieGesammtzahl meiner Liste morgen zum Verhör kommensolle. Was den Spruch betrifft, so hängt der von derJury ab."

Ich verlange nicht, daß Ihr die Liste vermindert.Hört mich weiter an! Auf Eurer TodeSlistc steht der Nameeiner Italienerin, deren Jugend, deren Schönheit, derenUnschuld, die nicht nur von jedem Verbrechen frei, son-dern auch nicht einmal von irgend einer Anklage berührtist. nur Mitleid und nicht Schrecken erregen wird. SelbstIhr würdet zittern, ihre Berurtheilung auszusprechen.Er wird gefährlich seyn, an eiuem^Tage, wo das Volkaufgeregt seyn wird, wo Eure Karren aiigehalten werdenkönnen, Jugend und Unschuld und Schönheit dem Mit-leid und dcm Muthe eines empörten Haufen darzustellen!"

Dumas schaute auf und bebte zurück vor dem Augedes Fremden.-

Ich läugne nicht ^Bürger, daß, was Du sagst,nicht ohne Grund ist. Aber meine Aufträge lauten be-stimmt. »

Bestimmt nur in Betreff der Zahl der Opfer. Ichbiete Euch einen Ersatz für jenes Eine. Ich biete Euchden Köpf eines Mannes an, der Alles weiß von eben der